Fragen: (mT)

DT, Donnerstag, 13.10.2016, 11:24 (vor 3432 Tagen) @ Apostroph2472 Views

- Was ist anders an dem Vorschlag als eine "Rückkehr zu Bretton-Woods"?
- Was ist P-Gold anderes als SZR (Sonderziehungsrechte) des IWF?

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderziehungsrecht

Eigentlich ist das doch die selbe Idee wir auf EU Ebene der Euro und früher das EWS, als dann Soros gegen das Pfund spekuliert hat und es eben doch abwerten mußte.

Meine Meinung: ein vorgebliches Pegging gegen etwas reales, knappes, wie Gold, ohne Möglichkeit zur Wechselkursanpassung, wird auf Dauer nicht funktionieren.

Fleißige Länder wie Japan, Korea, China und D zahlen ein, und die Besatzer und Prasser wie die Amis oder auch die Faulen wie GR und Italien lassen sich bedienen.

Der Trend geht weg von der Weltwährung, zu überschaubaren, lokalen Strukturen. Das Pendel schlägt in die andere Richtung.

Es sei denn, man würde WIRKLICH Gold einführen und eine echte, tägliche Anpassung der Währungen zulassen, ohne das, was jetzt abgeht.

DT

PS: Meiner Meinung nach ist dieser Satz hier ein Oxymoron:

Richtig ausgestaltet, kann eine internationale Reservewährung die inhärenten Konflikte von international als Reservewährungen genutzten Nationalwährungen vermeiden und gleichzeitig gewisse Vorteile von Edelmetallen nutzen, ohne deren Nachteile (limitierter Nachschub) in Kauf nehmen zu müssen.

Wie kann man die Vorteile von Gold nutzen, ohne deren Nachteile (???) eines limitierten Nachschubs in Kauf zu nehmen? Gold hat Vorteile, WEIL es knapp und begrenzt ist. So funktioniert Gold. Alles andere davon sind abgeleitete Zettel. Also Bretton-Woods.


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