Russland stationiert Luftabwehrsystem S-300 WM in Syrien

nereus, Mittwoch, 05.10.2016, 13:17 (vor 3440 Tagen)7078 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 16:00

Russland hat Luftabwehrsysteme des Typs S-300WM in Syrien stationiert, um seine Militäranlagen dort zu schützen, doch die USA reagieren nervös.
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„Es ist im Moment dringend nötig, die Flugabwehr-Sicherheit von Hmeimim und Tartus zu erhöhen (…) Zwar verfügen die Dschihadisten über keine Marschflugkörper und Tarnkappenjets, doch sie sind durchaus in der Lage,
etwas Kleines aus Behelfsmaterial zu fertigen und von einem Kamel aus abzufeuern. Um solche Ziele abzufangen, sind eben die Kapazitäten der S-300WM-Systeme gefragt. Der jüngste Beschuss der russischen Botschaft in Damaskus bestätigt, dass die Befürchtungen aktuell sind.“

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20161005/312821250/russische-s-300-systeme-syrien.html

S300 gegen Kamele mit selbstgebauten Raketen. [[lach]]
Doch die Amis glauben nicht so recht an diese Begründung.

„Die Verstärkung der russischen Flugabwehr in Syrien haben die USA im Freud‘schen Sinne gedeutet. Aus ihrer Sicht ist die S-300WM-Stationierung in Tartus gegen sie gerichtet, denn die IS-Gruppe hat keine Marschflugkörper und Kampfjets.

Das soll wohl stimmen. [[zwinker]]

„Wenn die USA nicht vorhaben, Marschflugkörper gegen die syrischen Regierungstruppen oder gottbehüte gegen russische Stützpunkte und Militäranlagen einzusetzen, braucht sich das Pentagon keine Sorgen zu machen. Doch es macht sich trotzdem Sorgen“, so der Kommentar weiter.

Aber warum nur?

„Der jüngste Luftangriff der USA und ihrer Verbündeten auf Stellungen der syrischen Regierungstruppen in Deir ez-Zor mit vielen Todesopfern sowie die Geschichte mit dem Hilfskonvoi bei Aleppo verursachen nach wie vor viele Fragen an das US-Kommando. Die Stationierung zusätzlicher russischer Luftabwehrkräfte könnte die Aktivitäten der proamerikanischen Koalition in der Luft tatsächlich beeinflussen.“
Denn die S-300WM-Präsenz in Tartus schränke die Möglichkeiten der US-Flieger psychologisch ein: „Das Pentagon hat pathologisch Angst vor Verlusten – besonders vor jenen an High-Tech-Waffen. Wenn die geringste Gefahr besteht, ein aufwendiges Flugzeug zu verlieren, werden die Amerikaner eher auf den Flug verzichten, als das Risiko einzugehen.

Man will wohl vermeiden, daß die Amis wieder die falschen Ziele anvisieren.
Und irgendwann ist man es halt leid, für die Katz' zu verhandeln und ständig am Nasenring durch die Manege geführt zu werden. Jetzt werden halt Fakten geschaffen.

mfG
nereus


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