Das erspare ich mir (auch Antwort @stokk)
Die anderen Praesidentschaftskandiaten (Johnson 8%, Stein 3%) werden sowieso ausgeschlossen. Es gibt eine selbstauferlegte 15%-Huerde der Umfragewerte bei den Medien. Um auf hoehere Umfragewerte zu kommen, muss man mehr Medienpraesenz haben
. Die Medien bestimmen also, wer in die engere Wahl kommt und wer auch Praesident wird (siehe auch geleaktes Interview King Clinton 1992 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=412269 ).
H. Clinton gab bisher ca. dreimal soviel Geld wie Trump fuer den Wahlkampf aus, bei Medienausgaben (TV, Print) sind es sogar fast sechsmal ($141M vs. $25) soviel. Mit Clinton kann man eben mehr Geld verdienen, ein Bias der Medien ist daher schon mal unvermeidlich.
http://www.bloomberg.com/politics/graphics/2016-presidential-campaign-fundraising/
Die Praesidentschaftswahlen spielen in der Realitaet allerdings eine voellig untergeordnete Rolle. Es gibt am 6. November auch Kongresswahlen, Wahlen der US-Bundesstaaten, Wahlen auf County- und City-Ebene sowie Volksabstimmungen. Transparente fuer die Praesidentschaftskandidaten habe ich noch nirgends gesehen, nur Schilder fuer die lokalen Kandidaten oder die Volksabstimmungen (sog. Measures = Abstimmungen zu neuen Gesetzen) in die Vorgaerten gesteckt. Bei Obama war das noch voellig anders, da gab es ueberall Sticker und Transparente von Privatleuten aufgehaengt. Auf dem Land sieht es allerdings anders aus, dort haengen ab und zu Transparente fuer Trump oder es gibt offene Schelte fuer Clinton. Allerdings sind die Amis politisch auch sehr zurueckhaltend, es hat nicht so einen hohen Stellenwert wie in Deutschland. Die Leute sind mehr damit beschaeftigt, die Soccer-Saison fuer die Kids zu organisieren oder auch zu Volskabstimmungen zu informieren, die unmittelbar betreffen. Freunde, mit denen man ernsthaft ueber Politik diskutieren kann, sehe ich leider viel zu selten. Es macht auch keinen Sinn jeden Bekannten darauf anszusprechen, denn es fehlt einfach bei den Meisten der Background, sodass es sowieso nur in Small-Talk enden wuerde.
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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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