Die Familie als Institution wird vorsätzlich ausgerottet
Ich glaube, dass genau da der Hase im Pfeffer liegt. In Deutschland wird die Familie schon seit über 70 Jahren nicht mehr wirklich als schützenswert angesehen und seit den frühen 80er Jahren hat der Verfall in dieser Hinsicht den Turbo eingeschaltet.
Seien wir doch mal ehrlich. Gab es in den Ehen der Generationen vor uns nicht dieselben Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zwischen Ehepartnern? Ich denke, die Menschen damals sind lediglich anders damit umgegangen. Die Ehe war damals das, was sie eigentlich ausmacht oder ausmachen sollte. Kein ewiges Liebesspiel mit Kribbeln im Bauch, solange es anhält, sondern eine Art langfristige Zweckgemeinschaft. Ein Bündnis, das man mal eingegangen ist und zu dem man zu stehen hat, egal was kommt.
Wird man zunehmend egoistisch und hängt sich an zu vielen Idealen und Hirngespinsten auf, dann treibt die Gesellschaft dorthin, wo wir uns jetzt befinden. Bei zahlreichen geschiedenen Ehen mit alleinerziehenden Elternteilen oder Singles, die gar nicht erst Eltern werden.
Die Politik hat der Hochfinanz in die Karten gespielt und Karriere wichtiger werden lassen als Familie. Und heute stehen wir vor dem Scherbenhaufen und es mag manche geben, die gestern dem Bayer-CEO kopfnickend zugehört haben bei seiner sich selbst gestellten Aufgabe, die Welt vor dem Hungertod bewahren zu wollen.
Ich fürchte, dass der Prozess wirklich fast unumkehrbar geworden ist. Korrigieren könnte man das nur, wenn eine neue Politik den Genderunsinn unterbindet und die Familien stärkt. Die Familien als solche, nicht Leute, die aus ihnen flüchten.
Die Familie müsste gesellschaftlich und finanziell derart besser gestellt sein, dass sie einen Anreiz bietet. Und das ist natürlich nur eine Facette.
Gruß
stocksorcerer