Eben deshalb der Vergleich mit Metaphysik

Orlando ⌂, Donnerstag, 08.09.2016, 16:02 (vor 3463 Tagen) @ Medicus2250 Views

Das Zitat von Prof. Mausfeld:
"Der Feind war historisch noch nie so mächtig, weil er heute vollständig unsichtbar ist und damit unsere natürlichen Dispositionen zu einem Widerstand unterläuft."


Metaphysisch sind z.B. Hypothesen über eine Existenz nach dem Tode oder über die Beschaffenheit einer Seele.

Das sind alles Bereiche, über die keine Aussagen gemacht werden können, d.h. es kann nicht bestimmt werden, ob Hypothesen wahr oder falsch sind.

Wenn jemand sagt, nach dem Tod kommt man in eine andere Welt, die so und so beschaffen ist, so lässt sich eine solche Aussage weder verifizieren, noch falsifizieren.

Darüber kann schlicht und einfach keine Aussage gemacht werden.


Genauso verhält es sich mit den Verschwörungen. Der Professor oben sagt, der Feind sei vollständig unsichtbar. D.h., er ist nicht zu sehen, es kann daher nicht gesagt werden, wer er ist, wie groß er ist, welche Farbe er hat etc. Es kann über ihn NICHTS gesagt werden da NICHTS zu sehen ist.

Ob irgendwelche Schürzenträger im Geheimen (sic) irgendwelche Pläne geschmiedet haben lässt sich nie feststellen, denn wir waren nicht dabei und die, die möglicherweise dabei waren schweigen darüber.

Deshalb ist es müßig und vertane Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen und es gilt:

Verschwörungstheorien sind die Metaphysik der Politik.


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