Viel zu viel Aufregung darum

Kaladhor, Münsterland, Sonntag, 28.08.2016, 16:39 (vor 3470 Tagen) @ J. v. Liebig4027 Views

Man sollte mal die Kirche im Dorf stehen lassen und die Aufregung abklingen lassen.

Mal ganz ehrlich, was ist denn genau gemacht worden? Es sind die Verhaltensmaßnahmen für den Katastrophenfall überarbeitet worden, nach dem die letzte Überarbeitung noch aus den 80er Jahren stammte. Wenn man sich jetzt mal die Mühe machen würde, und sich die allgemeinen Ausgangslagen ansieht und miteinander vergleicht, dann fallen einige, größere Unterschiede auf:

- Wetterereignisse: In den 80er Jahren waren solche Extremwetterereignisse wie wir sie heute zu Genüge kennen (Tornados im Flachland, Starkregen mit Überschwemmungen usw.) nahezu unbekannt, dementsprechend war es auch nicht erforderlich, dazu irgendwelche Verhaltenstipps zu geben.

- Kommunikation/Medien: Telefoniert wurde mit dem Schnurtelefon von der Post/Telekom zu hause und unterwegs wurden Telefonzellen benutzt. Mobile Telefonie war noch in den Anfängen und unbezahlbar teuer. Weit verbreitet waren auch noch Radios - bevorzugt portable Transistorradios mit Batteriebetrieb. Heute sieht das Bild vollkommen anders aus, da mittlerweile nahezu jeder mindestens ein Handy besitzt und benutzt..und nicht nur zum telefonieren.

- Wehrpflicht: In den 80ern gab es diese noch, mittlerweile wurde sie ausgesetzt. Daher ist es nur verständlich, dass man im Falle des Falles diese auch wieder einsetzt.

- Vorratshaltung: Dazu muss man nur mal vergleichen, wie Strom abhängig der Haushalt in den 80ern war und wie das heute aussieht. Ebenso die Supermarkt-Landschaft. Ohne Strom funktioniert kein Kassensystem, keine Kühlung.

Grüße
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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