Zu wenig und zu spät
Kennst Du die Interviews mit G. Friedman von Geopolitical Futures,
interessant ist nicht nur was er sagt, sondern besonders, was er nicht
sagt. Man hat nicht das Gefühl, dass sich diese "Think Thanks" große
Denkverbote auferlegen.
Ich möchte gar nicht recht haben, sondern nur einmal anstoßen.Mein Tipp, die polititsche Großwetterlage hat sich gedreht, ohne dass wir
es bisher wissen. Es liegt eine neue Bedrohungssituation vor. Das ist die
Grundlage für die Empfehlung zur "Bevorratung".
Das einzige, was in diesem Szenario nicht stimmig ist, ist die schwache
Bundeswehr.
Die Bundesregierung kann ihr Katastrophenschutzkonzept überarbeiten und über eine wiederaufnahme der Wehrpflicht diskutieren, aber es ist zu wenig zu spät. Diese Zivilisation ist nicht bereit den Existenzkampf fortzuführen und auch wenn das Zeitalter der islamischen Kriege 2025 wahrscheinlich vorbei ist, so wächst die Bevölkerung Schwarzafrikas bis dahin um über 300 Millionen. Das wird einen Barbarensturm auslösen und in Europa werden dann nicht mehr genug Menschen sein welche mit Vorräten aus Milchpulver und Gemüse in Dosen ihre Restgesellschaften noch am laufen halten könnten. Es sind anesthetische und therapeutische Maßnahmen.
http://postcollapse.blogspot.de/2016/08/vorratshaltung.html#more
Der sieht das zumindest realistisch.
Die Bundesregierung kann nicht mehr effektiv regieren, sondern nur noch therapeutisch und ansthetisch reagieren.
Sie hat keine Wirkmacht mehr, sie kann den Verlauf der Ereignisse nicht mehr gestalten, sondern wird von ihnen überrollt.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc