Randbemerkung
„Chemtrails“, welche uns täglich ins Gesicht grinsen, glauben aber
freilich nur Chemtrailioten, und wer will schon als solch einer
gelten?!
So liebe ich die „Aufklärer“ i.S. VT! Eine Randbemerkung (hier FCKW)
in den Mittelpunkt stellen.
Du klingst für mich hier ein wenig unwirsch, aber dafür sollte es gar keinen Grund geben. Ja, ich habe das, was in DEINEM Beitrag eine Randbemerkung war, nun zum Mittelpunkt MEINES Beitrages gemacht. Das ist nichts ungewöhnliches, und es erscheint mir etwas unprofessionell, das zu verurteilen. Mir scheint aber die sich damit bietende Gelegenheit auf ein grundsätzliches Problem hinzuweisen, durchaus eines Aufgreifens wert zu sein. Wenn also wie hier ein Aspekt aus einer Argumentation aufgegriffen wird, dann bedeutet das eben nicht automatisch, dass damit alles vorher Gesagte auf diesen Punkt reduziert würde.
Mein Fundament für die „Gewitter-Anomalien“ war ENMOD (UN-Konvention
aus 1976),
https://en.wikipedia.org/wiki/Environmental_Modification_Convention
dazu natürlich kein Halbsatz.
Mag also sein …
Im Übrigen, bin ich bei FCKW, Ozonloch, …. (eigentlich bei allem)
absolut lernbereit. Was soll ich lesen?
Ich warte, aber bitte kein Wischiwaschi!
Wenn ich also antworte, dann diesmal weniger, weil ich so nett gebeten wurde. Meine bescheidenden Kenntnisse gründen in dieser Frage hauptsächlich auf Johannes Jürgenson „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft“. Ozon ist ein Molekül bestehend aus 3 Sauerstoffatomen, während sich Sauerstoff hingegen aus 2 gleichen Atomen bildet (was auch für die meisten, wenn nicht vielleicht alle Gase so sein soll). Ozon bildet sich, wenn Sauerstoffmoleküle durch UV-Licht aufgespalten werden. Die so freigesetzten Atome folgen einem starken Drang, sich mit einem anderen freien Atom zu verbinden, und wenn diese nicht auf die Schnelle einen neuen freien Partner finden, dann hängen die sich zur Not an eine bereits bestehende Partnerschaft dran (ähnlich dem menschlichen Verhalten
" />). So weit ich das also weiß, bildet sich ganz simpel am meisten Ozon, wenn viel Sauerstoff auf viel UV-Licht trifft. Ganz weit oben haben wir viel UV-Licht, aber wenig Sauerstoff, und unten haben wir viel Sauerstoff, aber wenig UV-Licht. Irgendwo zwischen oben und unten ergibt sich unweigerlich eine Zone, in der die Bedingungen am günstigsten für die Bildung von Ozon sind – und diese Zone wird dann gerne als „Ozonschicht“ bezeichnet.
Es handelt sich aber um keine Schicht, sondern eine Zone, in der lediglich Ozon statistisch vermehrt auftritt. So weit ich das also einschätzen kann, erscheint die Vorstellung von einem „Ozonloch“ geradezu aberwitzig. Solange wir eine Atmosphäre haben, und eine Sonne da ist, solange gibt es da auch Ozon. Es ist dabei auch noch so, dass uns Sauerstoffatome genauso gut vor UV-Licht schützen, wie Ozonmoleküle. Im Grunde könnte ja fast gesagt werden, dass das Ozon überhaupt erst da ist, weil uns der Sauerstoff zuvor vor UV-Licht geschützt hat. So weit ich weiß, wird dabei das höherfrequente UV-Licht durch diesen Prozess in das für uns ungefährliche Spektrum des sichtbaren Lichte herab-transformiert. Vielleicht weiß ich als Laie aber auch nur nicht genug, und ich wäre auf sachkundige Antworten gespannt. So wie ich das erblicke, erscheint es als eine bloße Verspottung des Publikums, diesem eine s.g. „Ozonschicht“ als eine nun selbst zu schützende Schutzfunktion zu verkaufen.
Schöne Grüße
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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...