"Disruption" in der Volksfest-Wirtschaft? (...nur für Börsenexperten)
Damit wir wieder zu unserem Kernthema "Börse und Wirtschaft" zurück finden, sollten wir mal das sehr wichtige Thema "Disruption" diskutieren, von dem aktuell viele wichtige Branchen/Firmen betroffen sind.
Prominente Beispiele: EON, RWE, Deutsche Bank, Sparkassen, Kodak, Diesel-PKW, Lebensversicherungen... oder auch mein größter Aktien-Fehlgriff der letzten Jahre "Fred Olsen Energy" (Hochsee-Hightech-Bohrinseln).
(War glücklicherweise nur eine kleine Portion... trotzdem ein paar tausend Euro in den "Wind of Disruption"
)
"Disruption" heißt auf deutsch in meiner Kurzfassung: "Nachhaltige, radikale Zerstörung eines Geschäftsmodells durch Innovationen oder krasse Änderungen der Randbedingungen." (Ganz alleine formuliert... Kritik oder Verbesserungen deshalb welcome
)
Die Deutsche Volksfest-Industrie (von Achterbahn bis Zuckerwatte) ist nicht an der Börse notiert, aber sie erleben aktuell "Disruption" LIVE und in Farbe.
Bis zum Arsch auf Grundeis
Erstens sind viele traditionelle Festplätze seit 2015 dauerhaft belegt mit "Messehallen und jungen Männern"... und die Kundschaft akzeptiert die Ausweich-Festplätze nicht wirklich. Das verstört mich auch... MEINE Pferdewurst-Bratbude muss ganz genau da stehen, wo sie schon seit 1965 jedes Jahr stand
Zweitens gehen zu den Festen (bald) nur noch die Hartgesottenen und die Blöden... mit beiden Gruppen ist wenig Geld zu verdienen.
Bin schon mal sehr gespannt, wie der diesjährige Wurstmarkt in Bad Dürkheim (größtes Weinfest der Welt) läuft... wird es freie Parkplätze geben?
Beste Wirtschaftsgrüße
Hasso