Focus: Bürger, die inzwischen Angst haben, Stadtfeste zu besuchen, "machen alles falsch."

Tünnes, Samstag, 27.08.2016, 12:49 (vor 3470 Tagen)6165 Views

http://www.focus.de/regional/muenchen/oktoberfest-2016-damenwiesn-abgesagt-trachtenvere...

"Das Oktoberfest 2016 steht im Zeichen des Terrors. Gerade deshalb wäre es wichtig, dass die Menschen dorthin strömen. Doch rund um die Wiesn gibt es jetzt schon die ersten Absagen. Das ist ein schlimmes Signal."

denn dies sei eine:

"Genugtuung für Terroristen und Attentäter"

und

"Terrorgefahr gab es schon immer"

Aber haben diese Ängste wirklich nur mit "Terror-Gefahr" zu tun?
Oder spielen auch andere Erfahrungen eine Rolle?
Ein Schreiber im Kommentarforum spekuliert:

"Es geht auch nicht nur um die Terrorgefahr, sondern um die allgemein gestiegene Kriminalität von Raub, Schlägereien bis Übergriffen auf Frauen und Kinder. Ich kann Jeden verstehen, der nicht geht. Das Kostbarste ist das eigene Leben und die Gesundheit und die kann man nur selbst schützen."

Handelt es sich bei diesem Skeptiker vielleicht um einen Besucher des
diesjährigen Limburger Stadtfestes (19.08.-21.08.)?

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Massenschlaegerei-bei-den-Summer-Games;a...

"Limburg.
Das Ausmaß der Schlägerei während der Limburger „Summer Games“ in der Nacht zum Sonntag (wir berichteten) war offenbar deutlich größer, als es der Polizeibericht vom Sonntag zunächst vermuten ließ. Wie Uwe Meier von der Polizei Limburg am Montag auf NNP-Anfrage bestätigte, waren bis zu 15 Personen an einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf dem Neumarkt beteiligt. Es soll sich laut Zeugenberichten um betrunkene Männer von vermutlich arabischer Herkunft gehandelt haben.

Ein 19-jähriger Mann aus Algerien, der in einer Flüchtlingsunterkunft in Diez lebt, wurde von der Polizei festgenommen, nachdem er mit einem um die Faust gewickelten Gürtel auf zwei Männer losgegangen war und diese verletzt hatte. Über die weiteren Teilnehmer der Schlägerei gibt es keine Erkenntnisse. Der junge Algerier setzte sich bei seiner Festnahme zur Wehr und wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Im weiteren Verlauf der Nacht schlug ein unbekannter Täter einem 22-jährigen Mann mit einem Stock auf den Hinterkopf und verletzte ihn. Ein 25-jähriger Mann erhielt eine sogenannte Kopfnuss. Später wurde einer Frau (43) ein Rucksack im Wert von 200 Euro gestohlen. Inwiefern diese Taten mit der Schlägerei in Zusammenhang stehen, darüber hat die Polizei bisher keine Erkenntnisse."

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Wahllos-Menschen-verpruegelt;art680,2177484
"Ihre Geschichte macht fassungslos und hat eine Vorgeschichte. Um genau zu sein: zwei Vorgeschichten, an fast derselben Stelle. In der ersten Juli-Woche am Dienstagabend stößt ein 31-jähriger Somalier auf der Bahnhofstraße aus heiterem Himmel einen 69-jährigen Mann zu Boden und beginnt, auf ihn einzutreten. Die Polizei nimmt seine Personalien auf, schreibt eine Anzeige und entlässt ihn wieder. Zwei Stunden später spürt das nächste Opfer in der Bahnhofs-Unterführung die Faust des Täters. Die Täter-Beschreibung führt erneut zu dem 31-jährigen Somalier.
...
Ihr Angreifer habe sich „grinsend“ und ohne Widerstand festnehmen lassen. „Der streckte einfach die Hände hinter den Rücken.“ Es schien ihr so, als hätte er es nur darauf angelegt, festgenommen zu werden.
...
Dass ausgerechnet ihr so etwas passiere. „Ich habe nie etwas gegen Flüchtlinge oder Ausländer gehabt.“ Sie hat selbst einen Migrationshintergrund. Früher hätten sie diese ausländerfeindlichen Sprüche immer geärgert. „Ich habe nie einen Menschen nach seinem Äußeren beurteilt.“

Aber jetzt: „Ich kann das nicht steuern. Ich habe Angst, wenn ich einen schwarzen Menschen sehe.“ Dann läuft das Kopfkino: „Hoffentlich tut der mir nichts.“ Sie schlafe keine Nacht mehr durch.
...
Ob sie eine Ahnung habe, was den Mann getrieben hat? Die Frau zuckt mit den Schultern. „Vielleicht ist es in einer deutschen Psychiatrie immer noch schöner als in Somalia.“ Das verbittert sie: „Der lässt sich jetzt da bedienen und drückt nur auf den Klingelknopf und eine Krankenschwester kommt. Und wer hilft mir?“
"

To be continued...


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