Schön, dass Du das Thema ansprichst - Mutig vom Innenminister.
Anlaß waren die TV-Meldungen in den Frühnachrichten sowie auch die
Zeitungen:http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/opposition-zu-hamsterkaeufen-100.html
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Diesen "Aufruf" an die Öffentlichkeit, sich mit einer "Notversorgung" auszustatten halte ich für einen der sinnvollsten und vernünftigsten, der in den letzten Monaten gemacht wurde. Schon 2 Tage, in denen nicht die üblichen Kauf- und Versorgungsmöglichkeiten vorhanden sind, können zu Massenpaniken führen. Beispiele aus den USA gibt es genug. Man schaue sich nur an, wie sich die Menschen dann in den Supermärkten benehmen.
Das Problem der Linken und auch der Grünen (man schaue sich nur die Lebensläufe der exponiertesten ihrer "Politiker" an) ist, dass sie ihre eigenen Beschränkungen auf den Rest der Bevölkerung projizieren. Gerade in schwierigen Situationen ist es besonders wichtig, dass man der Bevölkerung die Möglichkeit gibt, selbst etwas für ihre Vorsorge zu tun. Man kann sogar so weit gehen, dass man sagt: Gleichgültig ob sinnvoll oder nicht (kommt auf die jeweilige Problematik an), Hauptsache die Menschen können AKTIV etwas tun und kommen aus ihrer "Opferrolle" heraus. Eine 2-Wochen-Ration Vorräte gibt ihnen zumindest die Möglichkeit nachzudenken, bevor sie in aggressiver Panik alle zusammen in die nächsten Märkte rennen und sich gegenseitig verprügeln (so wie man das bei Naturkatastrophen in den USA gesehen hat).
Für mich erstaunlich ist die "Liste" (habe die von N24 gelesen) sogar so intelligent aufgebaut, dass man an eine Campingtoilette gedacht hat.
Wasser und "Entsorgung" der Notdurft dürften did größten Probleme bei irgendwelchen "Ereignissen" sein. Ohne Wasser überlebt man nicht lange (das Essen kann schon mal 4 Wochen weg bleiben). Und wenn die Fäkalien nicht halbwegs vernünftig "untergebracht" werden, dann sind die Seuchen auch gleich zur Stelle. Im Winter sollte man sich natürlich noch einige Gedanken zur "Bekleidung" machen. Die meisten dieser "Schlaumeier" haben noch nicht einmal eine Ahnung davon, wie schnell eine Heizung ausfallen kann. Ich habe das erlebt, als es meiner Gasheizung schlicht "zu kalt" wurde und sie bei heftigen Minusgraden ausfiel. Die Heizung wurde natürlich am nächsten Tag repariert. Es war aber innerhalb von 1-2 Stunden so EISKALT geworden, dass ich wach wurde und ins Wohnzimmer zum "Ofen" umziehen musste. Sollte so etwas aber einmal mehr als nur ein paar Haushalte betreffen, dann kommen die "Wartungsteams" nicht mehr nach. Das kann besonders für die Bewohner von "Wohnungen" tragisch werden.
Was soll's: Ich habe jedenfalls ein paar Freunde und die Familie angerufen und ihnen gesagt, dass sie sich mit den Themen "Camping-Toilette, Camping-Kocher, Petroleum-Ofen, Wasservorrat" auseinandersetzen sollen. Wenn Kinder da sind, wird man sich auch um "Essen" kümmern müssen. Für die meisten Erwachsenen dürfte das Fasten gar nicht mal so schlecht sein.
Als billigste Lösung kann man sich eine "Eimer-Toilette" mit Rindenmulch/Katzenstreu und "Beuteleinlage" organisieren. Wer es komfortabler mag, kann sich ja die Produkte der Campinghersteller anschauen. Man kann auch sehr exklusiv aufs Camping-Loo. Das Geld dürfte also hier eine untergeordnete Rolle spielen. Auf den Kocher kann man zur Not verzichten. Aber ein warmes Getränk kann im Winter schon sehr "motivierend" sein. Auch hier bieten die Campinghersteller kleine, sinnvolle Produkte an. Es gibt auch Produkte, die für den Innenbereich zugelassen sind, Piezo-Zündung haben und ausgehen, falls irgendwas nicht stimmt. Schließlich sollen ja keine Großfeuer durch ungeübte Benutzer entstehen.
Ich fand es sehr mutig vom Innenminister, dass er dieses heiße Eisen angesprochen hat.
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