Die vollkommen wehrlose…

Blut-Svente, Montag, 22.08.2016, 08:45 (vor 3476 Tagen) @ Ankawor4638 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.08.2016, 13:48

(breite) Bevölkerung ist m.E. so grundlegend und abgrund-tief umerzogen,
dass niemand auch nur ansatzweise darüber nachdenkt, sich zu wehren,
notfalls auch mit Waffen, die man selbst herstellen kann,
die nicht illegal nach dem WaffG sind und darüber hinaus sehr wirkungsvoll sind.

Ich kriege generell Blutdruck, wenn ich lese, das sich jemand eine Waffe besorgen will.
Impliziert i.d.R. eine scharfe, großkalibrige Faustfeuerwaffe. (Wenn schon, denn schon...)
Dabei lässt sich in diversen Foren eine Menge über Selbstverteidigung in Erfahrung bringen
unten dem Aspekt, eben genau nicht mit dem Gesetz (vor dem Krisenfall) in Konflikt zu kommen.
Im Krisenfall spielt das höchstens eine untergeordnete Rolle, dann ist man froh, wenn man was passendes hat.

Und eine Faustfeuerwaffe (Kurzwaffe) ist ohne Munition nichts wert. Ah ja,
da war doch was, wo sind denn die kleinen Dinger, die da reinkommen....

Und nun kommt ein echter Erkenntnisgewinn: Eine Faustfeuerwaffe mit passender
Munition ist ebenfalls (fast) nichts wert, wenn der Steuermann nicht damit
umgehen kann. Ein Grundsatz in amerikanischen Selbstverteidigungskursen ist:
Auf jeden Fall vermeide, dass Du in den Lauf der eigenen Waffe schauen musst.
Da die meisten Bürger ihr Wissen zu Schusswaffen aus amerikanischen Western
und Krimis haben, sind die Bedenken bei der Mehrheit der Betroffenen
mehr als berechtigt.

Von daher sollte derjenige, der Vorräte anlegt, über diesen Umstand am besten
mit NIEMANDEM sprechen, je mehr Personen davon wissen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
dass jemand der Meinung ist, man sollte im Falle diese bitteschön doch teilen.

Was den Pistolero von München angeht: Warum stellt sich ein Bekloppter auf
einer freien Fläche hin und ballert in der Weltgeschichte rum?
Es ist auch der Umstand, dass sich niemand wehrt und mangels Schusswaffen
notfalls auch zurück schießt. Gäbe es ausgebildete Schützen mit entsprechendem Equipment,
käme genau ein Projektil zurückgeflogen (one target, one shoot) und der
Spuk wäre schneller vorbei, als er begonnen hat.
Einziges nachgelagertes Problem: man braucht einen guten Strafverteidiger,
um sich der ganzen Gutmenschen und der Staatskrake zu erwehren. Daher
wäre das für mich absolutes NoGo, auch wenn ich das passende Equipment hätte.

Glück auf!

--
Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
Ephraim Kishon


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