Um ganz korrekt zu sein: Franzi von Almsick schwamm für einen West-Berliner Verein (mT)
(Neukölln), als sie 1992 Olympiasiegerin wurde.
Sie wuchs aber im DDR Schwimmsystem auf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_van_Almsick
Karriere als Sportlerin
Franziska van Almsick, von Fans und Medien auch „Franzi“ genannt, wurde in Ost-Berlin geboren und begann als Fünfjährige mit dem Schwimmen. Mit sieben Jahren wurde sie ins Ost-Berliner Schwimm-Trainingszentrum aufgenommen, wo sie die Jüngste war. Sie kam bald darauf in eine Kinder- und Jugendsportschule (KJS) der DDR, und bereits mit elf Jahren gewann sie bei der Kinder- und Jugendspartakiade neun Goldmedaillen. Nach Jugend-Wettkämpfen der DDR gewann sie bei Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften. Seit 1996 trainierte van Almsick bei der SG Neukölln Berlin mit Cheftrainer Norbert Warnatzsch, davor beim SC Berlin mit Dieter Lindemann.
1992 gelang ihr der erste Weltcup-Sieg über 100 m Freistil und sie schwamm einen Kurzbahn-Weltrekord über 50 m Freistil. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann sie die Silbermedaille über 200 m Freistil, Silber mit der 4×100-m-Lagen-Staffel und Bronze über 100 m Freistil und der 4×100-m-Freistil-Staffel. Nach Barcelona avancierte sie zum ersten gesamtdeutschen Sportstar nach der deutschen Wiedervereinigung, ihr Bekanntheitsgrad wurde vergleichbar mit dem eines Popstars.
In der Saison 1993, in der sie Weltcup-Gesamtsiegerin wurde, stellte sie drei Weltrekorde auf. Bei den Europameisterschaften in Sheffield gewann sie sechs Goldmedaillen. Sie wurde für ihre Leistungen zur Welt-Sportlerin des Jahres gewählt.
Dramatisch war ihr Auftritt bei den Schwimmweltmeisterschaften 1994 in Rom. In ihrer Paradedisziplin 200 m Freistil konnte sie sich zunächst als Neunte im Halbfinale nicht für das Finale qualifizieren. Ihre Mannschaftskollegin Dagmar Hase, die sich qualifiziert hatte, trat daraufhin nicht im Finale an und ihr Platz wurde für van Almsick frei. Das Finale wurde dann zu einem Triumph für die Berlinerin: sie wurde Weltmeisterin, wobei sie gleichzeitig einen neuen Weltrekord aufstellte.
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta ging sie über 200 m Freistil als große Favoritin an den Start, gewann dann aber „nur“ die Silbermedaille. Dies war der Beginn einer Jagd nach einem Olympiasieg, der ihr bis zum Karriereende 2004 nicht gelingen sollte. Zur sportlichen Enttäuschung wurden für sie die Olympischen Spiele 2000 in Sydney, von denen sie nach Deutschland zurückkehrte, ohne an einem Einzelfinale teilgenommen zu haben; mit der Staffel gewann sie eine Bronzemedaille. Wurde sie in den früheren Jahren von den deutschen Massenmedien noch in den Himmel gelobt, so fielen diese jetzt über sie her. Die Berliner Boulevard-Zeitung B.Z. nannte sie Franzi van Speck.[3] Das Karriereende schien für sie nah.
Bei den Schwimmeuropameisterschaften 2002 in ihrer Heimatstadt Berlin gewann van Almsick fünf Goldmedaillen, unter anderem den Titel über 200 m Freistil, wobei sie ihren eigenen Weltrekord von 1994 nochmals verbesserte und zur Favoritin für die Olympischen Spiele 2004 avancierte. Für dieses Comeback wurde sie 2002 erneut zur Sportlerin des Jahres gewählt, mit mehreren Auszeichnungen für das Comeback des Jahres geehrt[4][5] und auch wieder von der Presse gefeiert[6]. Ihr damaliger Weltrekord hielt bis zu den Schwimmweltmeisterschaften 2007, bei denen die Italienerin Federica Pellegrini diesen um 17 Hundertstelsekunden unterbot.[7][8]
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann sie zwei Bronzemedaillen mit der 4×200-Meter-Freistilstaffel (mit neuem Europarekord) und der 4x100-Meter-Lagenstaffel, außerdem erreichte sie Rang 5 über 200 m Freistil. Danach beendete sie ihre Karriere als aktive Sportlerin.
Franziska van Almsick erschwamm auf europäischer Ebene 18 Goldmedaillen und zwei Titel bei Weltmeisterschaften.
Auch Britta Steffen wurde in der DDR (Schwedt) geboren und schwamm später für Neukölln, sie gewann Gold bei den Olymp. Spielen 2008:
https://de.wikipedia.org/wiki/Britta_Steffen
Um ganz korrekt zu sein: während des Kalten Krieges haben die Sportreporter ähnlich gebiast berichtet, DDR und Rußland war damals "bäh". Wir durften nicht stolz auf "unsere deutschen Mitbürger" wie Marita Koch oder Uwe Hohn sein. Dabei hat Ebse Gienger genauso gedopt mit Steroiden, das hat er selber zugegeben:
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