Endlich bewegt sich was in Deutschland?

nereus, Donnerstag, 28.07.2016, 14:51 (vor 3499 Tagen)7017 Views

Ja, aller Anfang ist schwer und wenn man Auffälligkeiten in einem Verbrechen entdeckte und diese auch noch kund tat, dann mußte man schnell in Deckung gehen.
Verschwörungstheoretiker, Aluhut und Komiker sind noch die friedlichsten Umschreibungen gewesen.
Mitunter schlug einem regelrechter Haß entgegen, ob aus Unkenntnis der Sachlage oder aus anderen Gründen sei einmal dahingestellt.

Doch seit München wacht man nun auch anderswo auf und fängt an nachzufassen.

Compact schreibt eine Belohnung über 1.000 € aus, wenn beweisfähige Videos von mehr als einem Täter zugeschickt werden.

Die Polizei hat gestern eingeräumt, dass der neunfache Mörder ein anderes T-Shirt trug als der aufgefundene Selbstmörder Ali David S.
Es gibt zwei unterschiedliche Fundorte der Leiche des Mörders: Am Tatabend wurde bekanntgegeben, dass der Tote am Isarufer entdeckt wurde; später hieß es, er sei in der Henckystraße gestellt worden und habe sich erschossen. Beide Orte sind mehrere Kilometer voneinander entfernt.
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Vor diesem Hintergrund fordern wir die Bürger auf, uns bei einer vorurteilsfreien Klärung der schrecklichen Vorgänge zu unterstützen. Wir können der Politik und den etablierten Medien nicht mehr trauen. Wir stehen zwar an der Seite der Polizisten, die uns tapfer schützen – aber die Polizeiführung steckt, im Unterschied zu den einzelnen Beamten, natürlich mit der Politik unter einer Decke und ist deswegen auch nicht glaubwürdig.
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* Fotos und Videos über Schüsse, den oder die (!) Täter im OEZ und darum herum
* Fotos und Videos von Zivilisten mit Langwaffen
* Fotos und Videos von Schüssen an anderen möglichen Tatorten (Stachus, Hofbräuhaus, rund um die Abendzeitung-Redaktion).
* Fotos und Videos, die Ali David S. zur Tatzeit (zwischen ca. 17 Uhr und ca. 20:30 Uhr) zeigen – aber nicht an den Tatorten
* Fotos oder Videos vom Parkdeck des OEZ, die Einsatzkräfte der Polizei und/oder weitere Täter zeigen
* Sachdienstliche Hinweise auf Alis Online- und Handyaktivitäten am Tattag 22. Juli
* Sachdienliche Hinweise zur Leiche am Isarufer, dem möglichen zweiten Attentäter
* Sachdienliche Hinweise über Komplizen, Anstifter oder Hintermänner von Ali David Somboli. Wie hat er sich bzw. wer hat ihm die Waffe besorgt? Wer hat ihm das professionelle Schießen beigebracht (oder auch nicht)?
* Eine Frage an Mitschüler und Freunde: War er der mordwütige „Psycho“, als der er jetzt dargestellt wird? War er rechtsradikal? War er islamistisch beeinflusst?

Bei Bedarf bitte hier entlang: http://www.compact-online.de/muenchen-terror-compact-bietet-1-000-euro-fuer-sachdienlic...

Vera Lengsfeld, die CDU-Politikerin, glaubt den offiziellen Ermittlungen und Ansprachen der Politik auch nicht mehr.

Wir erinnern uns, dass zwischenzeitlich am Freitag von einer „Terrorlage“ in München die Rede war. Zu einer Terrorlage würde das in Gang gesetzte Großaufgebot passen, nicht aber zur Jagd auf einen Einzeltäter.
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Die Frage, wo der Mörder das Schießen gelernt und geübt hat, wird nach wie vor nicht gestellt.
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Auf der heutigen Pressekonferenz der Polizei wird plötzlich unter ferner liefen wieder eingeräumt,
man hätte keine Beweise für eine Einzeltäterschaft.

Bei Bedarf bitte hier entlang: http://vera-lengsfeld.de/2016/07/25/die-ungereimtheiten-von-muenchen/

Und auch die Polizei muß sich gegen aufkommende Spekulationen wehren, sonst würde man ja nicht darauf eingehen.

In den Medien wird umfangreich über viele Einzelheiten dieser Tat spekuliert. Die Ermittlungsbehörden können derzeit nicht zu jeder dieser Spekulationen Stellung nehmen. Jedoch gibt es einige Erkenntnisse, die plausible Erklärungen für Situationen und Verhalten geben können.
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Vor dem Hintergrund der psychiatrischen Erkrankung des Amoktäters ist derzeit eine abschließende Bewertung, was reales Geschehen und was Fantasie des Täters ist, nicht möglich.

Bei Bedarf bitte hier entlang: https://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/245492

Auch wenn es notwendigerweise Falschinformationen und Fehlinterpretationen gibt, ändert das nichts an der Bedeutung der Beschäftigung mit derartigem Geschehen.
Wenn es nicht interessiert, der braucht sich nicht daran zu beteiligen.

Wenn dieses Erwachen dazu beiträgt für die Zukunft solche Attentate zu verhindern oder zumindest zu erschweren, wäre uns allen geholfen.
Keiner von uns weiß, ob er beim nächsten Mal nicht selbst Opfer derartiger Verbrechen sein könnte.

Und einen herzlichen Dank an Jürgen für seine Toleranz in dieser Angelegenheit! [[top]]

mfG
nereus


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