Kapitalismus
Hallo helmut-1!
Mein Senf dazu:
Kann man diese Zustände von damals mit den heutigen vergleichen?
Welche Zustände? Das Prinzip "Kapitalismus" hat sich in seinen Fundamenten nicht verändert.
Wenn ich mir die Situation der Deutschen Bank ansehe, und auch die der
City-Group, dann frage ich mich, was passiert, wenn einer der beiden
fällt. Denke mir, wenn eine fällt, dann fällt auch die andere. Was
passiert dann?
Was genau passiert weiß ich nicht, aber man kann es sich vielleicht wie einen Heißluftballon vorstellen, der ein Loch hat (Anschauliches Beispiel). Oder stell dir die historische Wohlstandsmehrung einfach umgekehrt vor. Vielleicht platzt der Ballon aber auch oder die umgekehrte Entwicklung in hundertfacher Geschwindigkeit müsste vorgestellt werden.
In diese Situation haben sie sich nur selbst reingeritten, nur sie selbst
als Bank haben das zu verantworten. Geldpolitik mit Seifenblasen zu machen,
das war das Hauptproblem in Schweden damals. Mag sein, dass man das nicht
mit der heutigen Situation vergleichen kann, aber sind diese Batch-fonds
und der ganze Mist, von dem ich ohnehin nichts verstehe, nicht genauso
etwas wie Seifenblasen?
Wir haben es mit einer unendlichen Aufschuldung zu tun. Alles, was sie machen, ist das Spiel zu spielen. Natürlich sind sie dabei geldgeil und wollen möglichst große Gewinne machen. Kapitalismus Modell "Schwäbisch" ist was für Spießer.
Und weil der Staat unabänderlich mit dem Kapitalismus verbändelt ist, deshalb ist es nur konsequent, wenn der Staat (= Bürger) die "systemrelevanten Banken" aufkauft, um sich damit eigentlich & letztlich nur selbst zu retten.
Gruß vom
Rybezahl.
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.