Ich muss nicht gehen, ich bin schon da (wo ich sein will)

Dirk-MV, Punta Cana, Samstag, 09.07.2016, 12:15 (vor 3517 Tagen) @ Lechbrucknersepp3608 Views

Woran machst Du dieses kulturelle Deutschland fest?
An dem, wofür die Deutschen 1870/71 oder 1914/18 oder 1939/45

gekämpft

haben?
Am gleichmachenden Kollektivismus der letzten Jahrzehnte?

Für all diese kulturellen Gemeinsamkeiten würde ich noch nicht mal
aufstehen, geschweige denn kämpfen.

Das kulturelle Deutschland ist die selbe Schimäre wie alle anderen
Ideologien. Sie wird geritten, wenn es den Zielen der Herrschenden

dient.

Nur die Bezeichnung ändert sich.

mfg


Ah, geh weida!!!

@Dirk-MV: Was treibt Dich eigentlich dazu...
So wie
hier
alles schlecht zu reden, wenn weite Teile der deutschen
Bevölkerung ENDLICH anfangen in breiterer Masse zu erkennen dass
und wie sie verarscht werden???

Und? Was dann? Wählen sie dann eine andere Sprechergruppe der Herrschenden?
Was können die ändern, selbst wenn sie , nur mal angenommen, dazu die Macht hätten?
20 Millionen ausschaffen? Wohin? Mit welchen Mitteln, welchem Personal, welchen Auswirkungen?
Oder können die neuen Vögdte die Nichtpassenden umerziehen? Was, wenn die so leben wollen, wie sie leben? Gulag, Guantanamo, Rampe?
Welcher Typ dann eigentlich der Passende? Der linke Liberale, der Konservative, die Genderisten, die Katholiken, die Fußballbegeisterten?

Ich warte auf Deinen Fahrplan, nur zu. Ich bin sicher nicht der Einzige, der darauf wartet.

Und hast Du überhaupt...
...eine kulturelle Identität hier in Deutschland? Das frage ich mich,
wenn Du über das Land der Dichter und Denker ablästerst, als wären wir
ein irgendein Drittweltland ohne Geschichte und Errungenschaften. Oder wie
die Amis ohne gewachsene Kultur.*

Kulturelle Prägung?
Ich wurde nicht von Goethe oder Schiller, sondern von St. Lem, den Brüdern Strugazki, A. Wolkov, St King, M. Zimmer-Bradley und vielen anderen geprägt. Da hatten selbst Marx, Engels, Lenin keine Chance und sie haben es versucht, von diversen Sekten mal ganz abgesehen.
Deutsche Errungenschaften? Neues und Besseres wird und wurde stets von Menschen geschaffen, denen eben nicht irgendwelche "Errungenschaften" reichten. Fast immer mussten sie gerade gegen die Bewahrer der glorreichen Geschichte und solcher Errungenschaften angehen.

Auf welche deutsche Geschichte soll ich stolz sein?
auf die Hexenverbrennung?
auf diverse Kriege und Ausrottungen unangepasster Menschen, angefangen bei den Slaven?

Ich habe kein Zusammengehörigkeitsgefühl zu Berliner Kommunisten, Wiener Zynikern, Kölner Katholiken. die sind mir ebenso fremd wie die arabischen Urmenschen, die sich heute ansiedeln.


Wo kommst Du her? Vielleicht ist nur die Gegend sche*ße, aus der Du
stammst? Und vielleicht gibt es nur bei Euch keinen Zusammenhalt.
Zumindest wäre das mein erster Erklärungsversuch für Deine
demotivierenden Postings.

Möglicherweise ist auch meine Ex- als auch meine jetzige Heimat so lebenswert, daß ich keine Sympathie für jegliche Herrscher bzw deren Sprechpuppen darüber übrig habe und sie alle zum Teufel wünsche. Und ich bin so optimistisch, dass ich glaube, dies noch zu erleben.


Sei stolz auf Deine Vorfahren und auf das, was sie erreicht haben, wenn Du
aus diesem schönen Land kommst!

Auf meine Vorfahren bin ich stolz, nur hat dieses weder mit Sachsen, der DDR, der Brd oder Deutschland zu tun. Meine Vorfahren und auch ich selbst haben geschafft, was wir schufen, trotz all der Herrscher, die uns einreden wollen, daß wir stolz auf sie sein sollten.


...sonst sitzt in Dir bereits die Kopfkrankheit, die unserem Land so
schadet!
Denn was wir uns als Volk gefallen lassen, ist eine Frage der Einstellung!

Die wahre Krankheit im Geist beginnt da, wo man meint, irgendeinem Fähnlein hinterher rennen zu müssen, damit das eigene Leben einen Sinn ergibt.

mfg

* Jaja, alles minderwertig, weil nicht deutsch. Hatten wir schon, war aber auch kein ergiebiger Lebensborn.

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.


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