Bilderberger diskutieren über das Grundeinkommen

LLF, Donnerstag, 09.06.2016, 00:13 (vor 3543 Tagen) @ Apostroph6093 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.06.2016, 00:26

Diesmal sind besonders viele Grundeinkommens-Befürworter eingeladen:
- Sam Altman, airbnb-Gründer
- Timotheus Höttges, Telekom
- Guy Standing, Präsident BIEN (Basic Income Earth Network)
Die Einladung von Guy Standing ist schon fast ein Wink mit dem Zaunpfahl, endlich mit dem Grundeinkommen zu beginnen. Andererseits ist auch Sozialstaatsgegner Charles A. Murray eingeladen, vielleicht um als Bad Guy gegen Guy Standing anzutreten. Es wäre interessant zu erfahren, auf welche Seite sich Schäuble, von der Leyen und Co. schlagen werden.

Diesmal wurde kein EZB-Vertreter eingeladen, was darauf hindeutet, dass Geldpolitik / Zinssenkung kein Thema ist. Die EZB hat ihr geldpolitisches Pulver verschossen, alle weiteren Schritte sind technische Details.

Helikoptergeld müsste als steuerfinanziertes Grundeinkommen eingeführt werden.

Szenario: Die Mehrheit der Bilderberger entscheidet sich für das Grundeinkommen, Schäuble tritt zum 31.12.2016 als Finanzminister zurück. Ursula von der Leyen übernimmt das Finanzressort und führt am 1.6.2017 das bedingungslose Grundeinkommen ein. Im September 2017 gewinnt die CDU mit 47% die Bundestagswahlen und Ursula von der Leyen wird neue Bundeskanzlerin.

Die Medien haben wie immer eine Scharnierfunktion, sie können auch ein Grundeinkommen herbeischreiben, wenn sie wollen.

Für ZeroHedge gilt das Grundeinkommen ein "marxistischer Unsinn", für viele Europäer ist es hingegen ein Ausweg aus dem Dilemma, dass Niedriglohn und Sozialleistungen aufgerechnet werden.

Das Bilderberger-Treffen ist in erster Linie ein europäisches Treffen, die US-Amerikaner wurden im wesentlichen aus Quotengründen hinzugenommen. Henry Kissinger, Klaus Kleinfeld und Peter Thiel werden auf die US-Quote angerechnet, obwohl sie eigentlich in Deutschland geboren wurden. Es ist relativ schwer, US-Amerikaner zu finden, die sich mit europäischen Angelegenheiten auskennen. Lindsay Graham war vier Jahre als US-Soldat in Frankfurt stationiert, so dass er für amerikanische Verhältnisse schon fast als Deutschlandkenner gilt.


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