Im Wesentlichen ein totales Versagen der politischen Linken. Ich hoffe, dass Wagenknecht das aufgreift. Mutig genug ist sie.
Die Medienlandschaft in der Schweiz ist wahrscheinlich nicht viel besser
als in D (Ausnahme Weltwoche) und das tägliche SVP-Bashing gehört zum
guten Ton. Trotzdem gibt es neuerdings sogar von prominenter Seite
vielversprechende Statements zur Gefahr des Islams, wie gestern im Blick.http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-radikal-buergerlich-id5113349.html?u...
......................
Außer Alice Schwarzer, deren Meinung ich zwar nicht durchgängig teile, die ich aber für sehr mutig halte, wagt sich NIEMAND an das Thema "Frauenrolle" und politischer Islam. Die muslimischen, meist intellektuellen Frauen, die das bisher thematisierten und publizierten, wurden völlig alleine gelassen. Lediglich von Günther Walraff weiß ich, dass er eine dieser Frauen unterstützte. Das ist ein erschreckendes Versagen der "etablierten" Linken und Grünen, die sich "theoretisch" für gleiche "Frauenrechte" stark machen. Die haben sich vmtl. inzwischen den Bauch vollgefressen und gehen an keine "unangenehmen" Themen mehr dran. Die ersten, die das nun versuchen, sind die AfDler.
Da Sarah Wagenknecht mutig genug ist, sich eine eigene Meinung zu leisten - und die auch auszusprechen - kann man nur hoffen, dass auch die "Linken" beginnen, sich mit diesem Thema differenziert auseinanderzusetzen.
Es liegt wohl in der menschlichen Natur, vor allem "Neuen", erst einmal Angst zu entwickeln. Die Hasskampagne gegen die AfD erinnert mich sehr stark an die Hasskampagnen gegen die Grünen zu ihren Anfangszeiten (damals wählte ich sie noch). Beide Parteien zeichneten sich dadurch aus, dass sie sehr wichtige Themen ansprachen, die keinen Platz bei den "etablierten" Parteien hatten.
Die Situation ist heute wieder da und das Geschrei der Etablierten ist genauso laut wie damals.
--
For entertainment purposes only.