Doppelt guter Hinweis, denn
Zum Sozialgericht gehen, zusammen mit den Rechtspflegern einen
Eilantrag auf Einstweilige Verfügung stellen ... schon sollte die Kohle
erstmal fliessen, bis über den eigentlichen Rechtsstreit entschieden
wurde.
Danke, nur außer Dir und weiteren diesbezüglich gut Informierten weiß das entweder niemand bzw. hat bei Wissen darum schlicht nicht die Möglichkeit (Gesundheit, Mobilität, Zeit, und schon wieder Geld), es umzusetzen.
Ich unterstelle, daß 70 % der Menschen ein Sozialgericht entweder dem Namen nach gar nicht kennen, geschweige denn wissen, wo es aufzufinden ist, oder wie der Bürger bei Bedarf damit verfährt und umgeht!
In der Schule wird der Umgang mit Behörden nicht gelehrt – und die wissen schon, warum sie es nicht lehren.
Einzig den Zuwanderern erklärt man dezidiert, welche Behörden es zum Anzapfen überhaupt gibt und stellt ihnen für jede noch einen Dolmetscher!
Was meint Ihr, nur als Beispiel, wie viele behördliche Anlaufstellen es für Familien gibt, wo sie nach Unterstützung nachfragen können?
Niemand der hier Mitlesenden wird diese lückenlos aufzählen können!
Aber dennoch verweist das System auf diesen Wulst von Möglichkeiten für Familien und es müsste alles bestens sein, stellt aber regelmäßig fest, daß z.B. sogar Mittel nicht abgerufen würden und suggeriert, daß die Familien diese etwa gar nicht benötigen würden da selbst in Wohlstand und Saus und Braus lebend!
Tatsächlich ist dieses staatliche Behörden-Tohuwabohu ein Verwirrspiel – wo selbst die darin studierten versagen (der Anwalt im Film weiß von dieser Deiner wertvoll angegebenen Vorgehensweise ja offenkundig auch nichts, sonst hätte es diesen Bericht ja nicht gegeben, und der mdr weiß es auch nicht!)
Die Schicken also die Menschen in ein Mais-Labyrinth und sagen „müsst Euch nur durcharbeiten, es ist alles da, was ihr braucht!“
Käse, es ist alles derart verschachtelt versteckt und mit Argumenten der Nichtzuständigkeit bestückt, daß die Menschen faktisch doch wohnungslos auf der Straße landen, und das täglich mit stark zunehmender Zahl!
Tafeln, haben i.d.R. mit dem Staatsystem nichts zu tun, sind also privat organisiert, gab es vor 20 Jahren keine einzige, heute gehören sie zum argumentativen Verweis der Jobcenter, sich doch dort gefälligst sein Essen zu holen, in jedem Fall schon mal solange, wie es noch kein Geld gibt!
Und auch hier fällt mir der Unterschied zur DDR auf!
Dort hat der Staat den Bürger, ohne daß er damit sein Selbstbestimmungsrecht verliert, sondern als Selbstverständlichkeit, an die Hand genommen und durch die deutlich wenigeren und überschaubaren Behörden geführt.
Das Chaos hierzulande demgegenüber führt zu Hunger, Obdachlosigkeit Armut und Tod.
Der Mensch hat einst in hehrer Absicht sich die Behörden geschaffen ihr Dienstleister zu sein.
Heute wackelt der Schwanz mit dem Hund und die Behörden machen sich die Menschen zum Untertan – zu Zeitsklaven der selbst bei Termin verstreichen lassen Grundrechte (also Mindestzuwendungen) verliert!
--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."