Probleme gibt's ja immer irgendwie

Prophet, Dienstag, 24.05.2016, 18:01 (vor 3553 Tagen) @ Dieter1959 Views

Hallo Dieter,

eine eigenverantwortliche
Einteilung ihrer Zeit nicht gelernt haben und die Bequemlichkeit
letztenendes siegt, an der man dann zerbricht.


Das klingt ein wenig nach Politiker: "Man muß die Menschen vor sich selbst beschützen, weil sie unfähig, dumm, faul und träge sind." Nur werden sie immer dümmer, fauler und träger, je mehr man sie bevormundet und mit Gesetzen traktiert und sie eben nicht zu eigenverantwortlich handelnden Bürgern erzieht. Davon lebt eine ganze Kaste von Bürokraten und Politikern. Es stellt sich die Frage, wie man etwas jemals ändern will, wenn man die Rahmenbedingungen für diese Änderungen nicht ändert bzw. momentan vorhandene Rahmenbedingungen ersatzlos abschafft und neue schafft.

Ein weiteres Problem dürfte der intern. Wettbewerb von Gesellschaften
sein, mit der Folge einer galoppierenden Anzahl von Auswanderern
Hochqualifizierter, die ihren Anspruch auf Netto-Vielverdienst realisieren
wollen, was letztendlich die Schicht der Finanzierer ausdünnt und somit
längerfristig das finanziell tragbare Niveau eines bedingsl. Gr-Eink.
senkt mit entspr. Folgen.

Probleme wird es immer geben, es ist nur die Frage ob der Gesamtnutzen steigt, oder ein BGE letzten Endes einen negativen Effekt hat (und zwar nicht nur für die Määäntschen, sondern bspw. auch für nichtmenschliche Lebewesen und die beschleunigte Zerstörung der Natur). Die totale Zivilisation für 8 oder 10 Milliarden Menschen? - Mir wird schon ganz Angst und Bange!

(Mit dem "Es könnte ja Probleme geben"-Argument könnte man auch sämtliche Hilfslieferungen an die Dritte Welt einstellen - es gibt ja tatsächlich Stimmen, die sagen: Je mehr man diesen Menschen gibt, desto fauler, träger und unfähiger werden sie. Und umso mehr Nachkommen usw. werden in die Welt gesetzt, die dann wieder für Hunger sorgen. Diese Probleme sind seit den 50er Jahren bekannt, und demzufolge wird bspw. immer ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung in den Hungerstaaten auch unterernährt sein. Und wenn du X % mehr Getreide hinschickst, wird Y % wieder an Hunger leiden. Und das ist auch nicht von der Hand zu weisen. Richtige Hilfe sieht anders aus, und das Umdenken findet erst jetzt statt, 60 oder 70 Jahre nach diesen Erkenntnissen. Das zeigt, von welch "langen" Zeiträumen wir hier reden.)


Ich glaube übrigens nicht, dass es ein BGE jemals geben wird. Das ist auch nicht das Hauptproblem auf diesem Planeten. Erleben werde ich das BGE jedenfalls nicht mehr, da bin ich mir ziemlich sicher.


Ansonsten: ich mache mir über ungelegte Eier wenig Gedanken. Wenn es soweit ist, sehen wir weiter. Diese Gedankenspiele sind leider zu gar nichts nütze und verursachen nur Kopfschmerzen [[zwinker]]

Grüße,
Prophet


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