Pyramidenliteratur
Die mathematischen Ableitungen der Pyramidenmaße (Pi und Phi etc) sind schon seit ca. 200 Jahren bekannt und werden von der klassischen Forschung krankhaft strikt geleugnet. Allerdings sind alle Schlussfolgerungen daraus Phantasie.
Einen guten Abriss über die Geschichte der Pyramidenrezeption findet man bei Peter Tompkins, Cheops, die Geheimnisse der gr. Pyr. (Originaltitel Secrets of the Great Pyramid, 1973). Tompkins ist ein renommierter Sachbuchautor, er bespricht sämtliche Forscher und Theorien. Die entsprechenden Originalwerke sind fast alle via archive.org online abrufbar. Das Buch erschien als Taschenbuch in großer Auflage, kriegt man bei den Antiquaren für ein paar Euro nachgeworfen. (Es gibt von ihm auch ein Buch über die mittelamerikanischen Pyramiden, das kenne ich noch nicht.)
An deutschen Forschern sind zu nennen Lepsius und Borchardt, letzterer veranlasste zur Kaiserzeit die letzte genaue Vermessung durch einen gewissen Cole. Das grundsätzliche Problem ist, dass die äußere Verkleidung und die Spitze fehlen, so dass die exakte Basis und Höhe niemals mehr hundertprozentig ermittelt werden können.
Vom Dampfpflug- und -pumpeningenieur und Schulnamenspatron Max Eyth gibt es eine schöne Romanaufarbeitung: Der Kampf um die Cheopspyramide, allerdings nicht ganz frei von mathematischen Fehlern - dürfte bei einem Ingenieur eigentlich nicht passieren, aber der Korrektor war wahrscheinlich keiner. Von Eyth gibt es auch einen Vortrag speziell zur Cheopsmathematik: Lebendige Kräfte, alles online zu finden.
Ein kanadischer Mathematikprofessor namens Roger Herz-Fischler liefert das Werk: The Shape of the Great Pyramid, erschienen um 2000 und ebenfalls online abrufbar; darin untersucht er sämtliche bekannten Theorien sehr gründlich - habe ich aber noch nicht durchgearbeitet, scheint aber in wissenschaftlicher Hinsicht das Belastbarste zu sein.
Zum Schluss noch eine Anekdote des Herodot aus seinen Historien, 2.Buch, Abschnitt 126
http://www.cheops-pyramide.ch/pyramiden-zahlen/herodot.html
(Diese Seite von Franz Löhner ist übrigens recht interessant, aber auch hier haben sich bei den Abmessungen der Königskammer Fehler eingeschlichen, alles nicht so einfach mit den Zahlen)