Workshop an der Uni Köln zu etwas eigenwilligeren Sexualpraktiken

baba, Sonntag, 15.05.2016, 17:27 (vor 3560 Tagen)4035 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 15.05.2016, 17:34

An der Uni Köln war folgender workshop geplant (wörtlich aus dem SPIEGEL, ein paar Buchstaben habe ich aus "anti-ordinären" Gründen weg gelassen):
"An_l verkehren - ein Workshop für Ars__fi__er_Innen und die, die es vielleicht werden wollen": So lautete der provokante Titel eines Kurses an der Uni Köln."
Im Original hier: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-koeln-afd-sachsen-interessiert-sich-fuer-a...
Auf diverse Proteste hin wurde er dann doch wieder abgesagt.

Man hält es nicht für möglich, aber immer häufiger wird ein Rekord-Irrsinn doch wieder neu getoppt.
Wem es ein Bedürfnis ist oder wer eine Marktlücke in so einem Thema sieht, kann es meinetwegen privat organisieren, aber dass eine steuerfinanzierte Universität (!) so einen "workshop" veranstalten will, dafür habe ich exakt NULL Verständnis.
Und natürlich hat das alles wieder mal nichts mit irgendetwas zu tun, nichts mit den schlechten PISA-Ergebnissen von Nordrhein-Westfalen im Verhältnis zu z.B. Bayern oder Sachsen, nichts mit den bekannten Gruppierungen vom Typ "grenzenlos" (in jeder Hinsicht).

Bei solchen Angeboten für die Eliten an den Universitäten (jemand muss sie ja auch genehmigt haben usw) kommen mir gehörige Zweifel an der Zukunftsfähigkeit Deutschlands (neben unzähligen sonstigen Indizien).


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