Sündenbock-Syndrom
Hallo siggi,
genau so ist es. Diffuse Ängste, Haß, usw. suchen sich gerade eine Entladung. Da kommen die Flüchtlinge sehr gelegen. In der Psychologie spricht man vom Sündenbock: Der Hausfrau fällt ein Teller hinunter (selber versursacht), sie findet keinen schuldigen (die eigene Unfähigkeit will man sich nicht eingestehen), und wenn der Mann arglos nach Hause kommt wundert der sich, warum seine Frau sofort Streit wegen irgendeiner Kleinigkeit anfängt! - So etwas schaukelt sich dann immer weiter auf, weil ein Mißverständnis ein anderes Mißverständnis ergibt. So schleichen sich Angst, Mißtrauen, Haß, Gewalt ein. Das passiert ein paar Mal, und dann lassen die beiden sich scheiden, weil sie "nicht mehr miteinander auskommen".
In der Familie ist so etwas genauso an der Tagesordnung wie in der Gesellschaft.
Es sind hier rein psychologische Kräfte am Werk - bei jedem! Ob hier im Forum, ob in der Politik oder in der Wirtschaft. JEDER funktioniert nach den gleichen Gesetzen.
Die Suggestion von Pro-und-Kontra-Islam-Kräften geht dabei auch noch munter weiter. So teilt man Gesellschaften. Am Ende hassen sich alle, und danach wundern sich wieder alle, "wie so etwas Schreckliches nur passieren konnte".
Es ist immer wieder das gleiche, was seit zig-Tausend Jahren passiert. Und das hat NICHTS mit Debitismus zu tun, es ist ein schwerer Denkfehler, mit dieser Theorie alles totschlagen zu wollen. Auch hier wird Ursache und Wirkung immer wieder verwechselt: der Debitismus ist eine menschliche IDEE, die Wirkung einer menschlichen Ursache.
Wünsche einen denkensreichen Tag,
Prophet