Dazu kommt noch etwas, was als "Krisenkommunikation" bezeichnet wird.
Gut beobachten konnte man das im Zusammenhang mit Fukushima. Während man in deutschen Radiosendungen bereits in den ersten Tagen sehr gute und informative Berichte von den einschlägig forschenden Professoren bekommen konnte, wurde das Ganze in Japan und auf internationaler Ebene "sehr zögernd" kommuniziert.
Grund: Massenpanik vermeiden! LANGSAM, stückchenweise, die Dinge "ans Licht" kommen lassen, damit die Reaktionen der "Bevölkerung" halbwegs "kontrollierbar" sind. So läuft übrigens auch die gesamte "Krisenkommunikation" seit 2008 und auch im Zusammenhang mit "Migration". Man möchte keine "unkontrollierten" Reaktionen der "Bevölkerung". Dass man damit (wenn so etwas ständig stattfindet), dann genau das Gegenteil erreicht, so weit sind die "Entscheidungsträger" in ihrem Erkenntnisprozess noch nicht gekommen.
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