Schon klar: "Man muss differenzieren" - das übliche Geseiere
Vorweg mal eine Entschuldigung für das folgende plumpe Posting, das ich durch keine konkreten Zahlen belege, weil ich gerade in Eile bin.
http://derstandard.at/2000036027978/Sexualdelikte-Dreimal-so-viele-Oesterreicher-verurt...
Ja, und?
Wenn eben 3x soviele Österreicher wie "Ausländer" VERURTEILT werden,
sagt das erst mal nichts darüber aus, wer die meisten Sexualstraftaten
begeht. Sondern nur, wer öfter verurteilt wird.![]()
1. Sagt der Artikel indirekt, dass die meisten Sexualdelikte eben von Ausländern begangen werden und eben NICHT von Österreichern, weil hier mit absoluten Zahlen hantiert wird. Ich habe diesen Artikel deshalb hier reingestellt, weil er exemplarisch für die Objektivität des sogenannten "Qualitätsjournalismus" steht. Die überwiegende Mehrheit der Österreicher besteht eben aus Österreichern und wenn diese NUR 3 Mal so viele Delikte begehen wie Ausländer, dann muss der Anteil bei Ausländern enorm sein. Möge jeder selbst nachrechnen.
2. Was willst du mir mit deinem Posting sagen? Dass rassistische Richter für mehr Verurteilungen unter Ausländern sorgen? Tun diese ewigen Relativierungen nicht weh? Sowohl dieser Artikel, der VERURTEILUNGEN erfasst, wie auch der Artikel darunter, der ANZEIGEN erfasst, ist statistisch hochsignifikant. Da gibt es nichts zu beschönigen.
"Die Presse", die sich schon länger dieser Art der Berichterstattung
verweigert und aus dem Systemkonsens ausschert (was für mich ein Abo
überlegenswert macht), schlüsselt das anders auf:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4900717/Sexuelle-Gewalt_Wer-sind-die-Taeter
Wie gesagt: "Wer sind die Täter" mit "Wer wird verurteilt" vergleicht
Äpfel mit Birnen. Und nachts ist es kälter als draußen.
Du bist also weder mit den Zahlen zu Verurteilungen, noch mit den Zahlen zu Anzeigen zufrieden. Die gleiche Taktik wie sie die MSM seit 20 Jahren betreiben: "Man muss differenzieren", "man darf nicht alle über einen Kamm scheren.", "das kann man nicht vergleichen." etc. und dann zerpflückt man alles so lange, bis nichts mehr übrig ist und kann zufrieden nach Hause gehen: Problem gelöst, weil ja da in Wahrheit nie eines war. Alles nur Einbildung. Rabulistik und Sophisterei der schlimmsten Art.
Bin kein Sozialromantiker und es ist mir auch ziemlich egal, wie viele
Ehefrauen in diesen Kreisen vergewaltigt werden (oder was auch immer unter
Sexualstraftaten zu verstehen ist, wie viele Falschanzeigen es gibt, wo
nichts geschehen ist usw.). Da ja, wie im Artikel angemerkt, ca. 78 % der
Fälle im häuslich-familiären Umfeld geschehen, ist Panikmache durchaus
fehl am Platz.
Ist sie nicht, weil ja eben auch die Sexualdelikte im öffentlichen Raum prozentual mitsteigen. Gib mal auf Google "Einzelfall XY" ein und schau dir mal die Straftaten auf der "Einzelfall-Map" in Deutschland an, die seit 2015 allein durch Asylwerber begangen wurden. Und wenn man bedenkt, dass gerade in radikal patriarchalisch gefärbten Kulturen die Anzeige-Kultur im familiären Umfeld wesentlich weniger ausgeprägt ist, will ich mir die Dunkelziffer dort gar nicht vorstellen.
Also immer locker bleiben, die Welt besteht NICHT aus Vergewaltigern, die
hinter jedem Busch lauern. Das meiste passiert im familiären Umfeld, dann
kommen Suff- und Drogenpartys, und dann der Vergewaltiger, der hinter dem
Busch am Joggerpfad lauert (vermutlich weniger als 6-10 Fälle pro Jahr auf
ein paar hunderttausend Einwohner gerechnet + unangezeigte Fälle).
Warten wir den Sommer 2016 ab und vergleichen ihn dann mit anderen Sommermonaten. Da werden wir einen schönen Sprung in der Statistik haben.
Beste Grüße
Phoenix5