Es hat noch nie genützt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
http://derstandard.at/2000036027978/Sexualdelikte-Dreimal-so-viele-Oesterreicher-verurt...
Ja, und?
Wenn eben 3x soviele Österreicher wie "Ausländer" VERURTEILT werden, sagt das erst mal nichts darüber aus, wer die meisten Sexualstraftaten begeht. Sondern nur, wer öfter verurteilt wird.
"Die Presse", die sich schon länger dieser Art der Berichterstattung
verweigert und aus dem Systemkonsens ausschert (was für mich ein Abo
überlegenswert macht), schlüsselt das anders auf:http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4900717/Sexuelle-Gewalt_Wer-sind-die-Taeter
Wie gesagt: "Wer sind die Täter" mit "Wer wird verurteilt" vergleicht Äpfel mit Birnen. Und nachts ist es kälter als draußen.
"Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung bedeutet das, dass jährlich sechs
von 100.000 Österreichern wegen Vergewaltigung angezeigt werden. In
aufsteigender Reihenfolge folgen Deutsche (12 von 100.000), Serben (27),
Rumänen (32), Türken (41), Afghanen (119), Nigerianer (136) und Pakistani
(440)."Zahlen, die man jeden Sozialromantiker bei Bedarf hinschnalzen darf.
Bin kein Sozialromantiker und es ist mir auch ziemlich egal, wie viele Ehefrauen in diesen Kreisen vergewaltigt werden (oder was auch immer unter Sexualstraftaten zu verstehen ist, wie viele Falschanzeigen es gibt, wo nichts geschehen ist usw.). Da ja, wie im Artikel angemerkt, ca. 78 % der Fälle im häuslich-familiären Umfeld geschehen, ist Panikmache durchaus fehl am Platz.
Oder seid ihr pakistanische Ehefrauen? Und wenn hier einer "Frauenrechte!" ruft, wird er als gegenderter Feminist niedergeknüppelt.
Also immer locker bleiben, die Welt besteht NICHT aus Vergewaltigern, die hinter jedem Busch lauern. Das meiste passiert im familiären Umfeld, dann kommen Suff- und Drogenpartys, und dann der Vergewaltiger, der hinter dem Busch am Joggerpfad lauert (vermutlich weniger als 6-10 Fälle pro Jahr auf ein paar hunderttausend Einwohner gerechnet + unangezeigte Fälle).
Grüße,
Prophet