„Und dann kam die Fragestunde.“, die zwischen Hadmut Danisch …
… und den Teilnehmern der
Podiumsdiskussion zwischen Hilde Mattheis (MdB SPD), Patrick Gensing
(Blogger, Journalist und Autor des Buches „Rechte Hetze im Netz“) und
Ulf Bünermann (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin)
Was zum Geier ist denn „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
Berlin†für ein Beruf?
in dem link
http://www.danisch.de/blog/2016/04/28/stell-dir-vor-es-ist-spd-und-keiner-geht-hin/
wiedergegeben wird. Das Gespräch
„… Ich habe mal gefragt, ob die von ihnen beschriebenen Wählergruppen, die die AfD doch angeblich so erfolgreich einsammle, nicht in Wirklichkeit die Gruppen sind, die die SPD in den letzten Jahren verprellt, beschuldigt, davongejagt hat.
Aber die AfD wildere nun mal in fremden…
Ich unterbreche und sage, sie sollen mal nicht über die AfD, sondern über Fehler der SPD reden.
Nun, die demographischen Umfragen ergäben doch eindeutig, dass andere Parteien viel mehr an die AfD verloren hätten, gerade CDU-Wähler würden…
He, ich habe auch nicht nach der CDU, sondern der SPD gefragt, es ist doch schließlich eine SPD-Veranstaltung.
Auch DIE LINKE habe viele Wähler…
Ich hatte aber nach der SPD gefragt!
Das sei ein europaweiter Trend, alle linken Parteien hätten verloren…
Verflixt noch eins. …“
ist ein wunderbares Beispiel für das, was Jean Baudrillard in Requiem für die Medien, Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen, 1978, S. 94, eine „Rede ohne Antwort“ nennt – ein Reden ohne Beantwortung der Frage. Die Parteien sind wie die Massenmedien „die Gewissheit, dass die Leute nicht mehr miteinander reden, dass sie angesichts einer Rede ohne Antwort endgültig isoliert sind“.
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