Vertreibung ist ein Beispiel, es gibt noch andere - "mein Wort zum Sonntag"
Es geschehen viele Dinge, die man verschieden interpretieren kann. Das Schlechte dabei: Zuckt man mit den Achseln, reagiert man nicht drauf, kommentiert man es nicht, oder wenn, dann als eine Art "ungewollte Nebenerscheinung", die vielleicht nur Einzelfälle darstellt, - dann gilt man als "normal" und "gutbürgerlich".
In dem Moment, wo man das Ganze hinterfragt, ob da Methode dahinter sein könnte, wird man sofort als "Verschwörungstheoretiker" deklariert, abklassifiziert, bekommt einen Stempel auf seine Meinung und wird von der erstgenanten Gruppe in eine bestimmte Schublade gesteckt.
Auch ich stelle mir immer wieder die Frage, was eigentlich hinter all dem steckt, was die Politik aufs silberne Tablett zum Verzehr vorlegt. Was die Menschen im Land spüren, das sind die Folgen, die Nachteile, die Auswüchse, von denen man leider nicht mehr behaupten kann, dass es Einzelfälle sind. Und das bezieht sich nicht nur auf die Vorfälle in der Silvesternacht.
Dieses Land wird in einer Art und Weise umgeformt, dass es für viele nicht mehr als lebenswert erscheint. Stellt sich die Frage, ob man formulieren muss: "Soll so umgeformt werden..."? Der Spruch, "Wandere aus, solange es noch geht" kommt ja nicht von ungefähr.
Macht man den Mund auf, und es geht ans Eingemachte, weil mehrere hier dagegen sind, dann verplappert sich auch schon mal ein Regierungsangestellter oder Politiker, siehe Kassel.
Kasseler Regierungspräsident Lübcke legt Deutschen nahe, das Land zu verlassen
https://www.youtube.com/watch?v=GKls9RM20ho
Nun, das sind alles Dinge, die hier schon zur Sprache gekommen sind. Auch das, was ich nun anführe, das Video, das ich benenne, ist von der Thematik her hier auch nicht unbekannt.
Interessant, sich diese 9 Minuten mal anzusehen, was eine einfache Frau so erlebt hat.
https://www.youtube.com/watch?v=MD8GSyLaxrI
Stellt sich die Frage, was heißt das nun: Ein Ausrutscher der Beamten, eine Überreaktion in falscher Richtung, ein Einzelfall? Nein, das ist es nicht. Es gibt zu viele Beispiele dafür. Die Polizeibeamten werden angewiesen, sich in dem Falle, wenn Ausländer oder Immigranten mit im Spiel sind, nach einem gewissen Strickmuster zu verhalten. Darüber braucht man nicht mehr zu diskutieren, diese internen Anweisungen wurden bereits von höherer Stelle zugegeben.
Nun aber beginne ich, mit meiner Frage nach dem Sinn dieses Verhaltens (denn auch ich bin gleich wieder ein "Verschwörungstheoretiker") zu schwimmen.
Warum:
Ist es eine Nebenerscheinung der "Umerziehung" der Bevölkerung, mit dem Ziel, dass das eben gefressen werden muss, was auf den Tisch kommt?
Oder steckt was ganz anderes dahinter?
Was meine ich mit "was ganz anderes"?
Es ist festzustellen, dass - wie auch "Leser 23" schreibt, seit diesen "Umwälzungen" Gruppierungen wie die NPD, AfD, Pegida (in welcher Form und Stadt auch immer) und deren Mitglieder- und Teilnehmerzahl, stetig zunehmen. Das ist keine "rein deutsche" Erscheinung, es geht europaweit, - überall ist ein Rechtsruck festzustellen.
Es gibt den bekannten Spruch des Radfahrers, - "nach oben buckeln und nach unten treten". Könnte das bei der Polizei ähnlich sein, und zwar in der Form, dass man die Anweisungen, "behutsam" bei der Behandlung und Berichterstattung im Falle der Implizierung von Immigranten umzugehen, von oben mit einer Verbeugung zur Kenntnis nimmt, aber nach unten so "auslebt", dass der Bürger keine Unterstützung im Sinne eines Sicherheitselementes bei der Einrichtung "Polizei" mehr erkennt und mit der Zeit zunehmend nach dem "starken Mann" im Staat ruft?
Diese Erscheinung gab's in der Weimarer Republik. Viel zu viele Vorgänge sind zumindest ähnlich, wenn nicht sogar deckungsgleich. Leute wie diese Frau im Video werden mit Sicherheit nicht mehr behaupten, dass sie sich bei den großen Parteien und deren Anweisungen an die drei "Gewalten" (Judikative, Legislative, Exekutive) gut und sicher aufgehoben fühlen. Man kann nur mutmaßen, was oder wem diese Frau bei der nächsten Wahl ihre Stimme geben wird, - sofern sie überhaupt eine abgibt.
Ist das alles darauf ausgerichtet, die politische Richtungsänderung auf mehreren Ebenen zu begünstigen, und spielt die untere Ebene bei der Exekutive (z.B. Polizei) auch nur ihre zugedachte Rolle in diesem Film?
Man ist geneigt, aufgrund der derzeitigen Verhältnisse diese politischen Richtungsänderungen als eine Besserung der Situation einzustufen. Könnte ja auch sein. Aber es gibt mir trotzdem zu denken. So was hatten wir schon mal in den 20er und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Und alle wissen wir, wie es ausgegangen ist.
Die Gefahr besteht, dass dem "Zauberlehrling Deutschland" wieder seine Besen außer Kontrolle geraten, - ganz einfach deshalb, weil Deutschland in seiner Geschichte und Mentalität selten in der politischen Mitte war, und wenn, dann nur kurze Zeit (in geschichtlichen Zeiträumen gemessen). Meist befand es sich im extremen Bereich, - egal, ob es links oder rechts ist (ich schließe ja auch Mitteldeutschland in meine Betrachtung mit ein).
Dazu kommt die leidvolle Feststellung, dass die Menschheit, insbesondere die Verantwortlichen in der Politik, auch nach Jahrhunderten leidvoller Erfahrung nichts, aber auch wirklich nichts, dazugelernt hat.
Deshalb ist es mir bei der ganzen Entwicklung nicht besonders wohl, es gibt Anlass zur Sorge. Mir zumindest.
Trotzdem allen ein schönes Wochenende!
Helmut