Wie aus Böllerwerfern Rechtsterroristen wurden
Nicht einmal ein halbes Jahr hat es gedauert und ein paar offensichtlich durchgeknallte Sachsen, die in drei Fällen polnische Böller auf Asyleinrichtungen geworfen hatten, machen steile Karriere als "Rechtsterroristen".
200 SEK-Beamte reisten zur Festnahme an, der Generalbundesanwalt hat sich die Akten auf den Tisch gezogen und der Medienchor sekundiert in einer Tonart: Was direkt nach den Anschlägen noch als "Böller" bezeichnet wurde, heißt in denselben Blättern nun "Sprengstoff". Gern mit der Ergänzung, dass diese Art "Sprengkörper" in Deutschland illegal sei, weil er "wie eine Handgranate explodieren könne" (Spiegel).
Zum Vergleich: Eine Handgranate enthält 50 bis 120 Gramm Sprengstoff. Ein Polenböller 3 bis 6 Gramm.
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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com