Die ersten Reaktionen
Zu Beginn eine kleine Korrektur (Flüchtigkeitsfehler)
dann tue ich nicht nur denen was Gutes , sondern ich mache auch einen Dienst an der Allgemeinheit.
So muß es natürlich heißen.
Die bisherigen Zuschriften waren direkt an mich, - eine einzige davon ist zum Abdruck hier bestimmt:
Da ich keinen Account habe, schreibe ich Dir so, gern kannst Du das so reinstellen und mir auch im Forum anworten.
Was mir suspekt wirkt:
Wir haben seit anno 1350 Deutsche in Siebenbürgen.
Wir haben weiterhin eine Geschichte ebenda vorzuweisen, die bis nach Temesvar hin eine Kultur Deutscher hervorbrachte, die jener der des Kernlandes z.B. Mädchen und Buben in dieselbe Schule gehen zu lassen, um "Lichtjahre" voraus war.
Der Weltraum wäre für Wernherr von Braun nicht ohne Hermann Oberths Wissen und Lehren zu erschliessen gewesen, Oberth einen Deutschen Wissenschaftler aus Siebenbürgen, der sein Wissen aus den Lehren, die er in der Heimat genoss erschloss!
Während Ceaucescu, freilich, aber auch noch danach, blutete das Land aus, im Sinne der fortziehenden Deutschen, die allesamt vielmehr in Deutschland ihre Zukunft sahen, als im 700 Jährigen Siedlungsraum Siebenbürgen.
Es seien Hundertausende, die vor dort weggegangen sind, geblieben sind die Alten.
Haben sich die Weggehenden also grundsätzlich getäuscht?
Freilich kenne ich sogar eine Rückkehrerin, die aufgrund ihres Alters wieder nach Rumänien ging, weil ihr Deutschland, als ein zu fremdes Land vorkam.
Aber wäre der Entschluss des Fortzuges grundlegend falsch, müssten doch vor allem diejenigen, die ohnehin von da kamen, allesamt wieder die Heimreise antreten.
Tun sie das?
Mir ist jemand persönlich bekannt der aus Russland hier her (D) ausreiste perfekt deutsch spricht, einen guten Job hatte und nach 2-3 Jahren (vor zwei Monaten) wieder zurück geht, weil er selbst in der Provinz (1.000km von Moskau entfernt) mehr Perspektive für sich und seine Familie erkennt, als hier.
Die Sprache ist i.d.R. die Hürde, über welche viele nicht hinwegkommen - siehe auch umgekehrt die Türken hierzulande!
Demzufolge wäre eine Ausreise für jeden vielmehr willkommen, wenn er sich in eine quasi deutsche Kolonie, begibt, weil ihm dabei schonmal die sprachlichen Probleme erspart bleiben, sowie darüberhinaus man sich erfahrungsgemäß ohnehin lieber unter Gleichen als Fremden gesellt und früher oder später dort auch bevorzugt verweilt. (siehe Parallelgesellschaften in D)
Das ist für sich genommen völlig normal, denn auch eine Deutsche Wolgarepublik, hätte es ohne dieses völlig natürliche Verhalten niemals gegeben!
Was also gesucht wird, ist ein Siedlungsraum, der zum Einen eine noch signifikant hohe Zahl an Deutschen vorzuweisen hat, bestenfalls mit Wachstum. Gibt es einen solchen?
Zum Zweiten, will man keinen solchen Schritt unternehmen, wenn man nicht sicher ist, daß sich die Entvölkerung, wie geschehen, wiederholt. Wie gesagt, siehe Oberth, Entvölkerung aus einem Gebiet mit höchstem wissenschaftlichem und kulturellem Niveau!
Aber quasi denken wir grad über denselben Fakt im Heimatland nach, eine Garantie gibts so gesehen wohl für nichts und Niemandem.