Wie soll das gehen, wenn die Schuldner pleite waren?
Aus meiner Sicht ist genau hier der Betrug passiert. Man hat die
DDR-Banken an die Banken verschenkt. Diese erhalten üppige Zinsen und
Geld.
Wie soll das gehen, wenn die Schuldner pleite waren? Die Glaeubiger erhalten dann gar nichts. Vermutlich haben die Banken diese Schulden laengst abgeschrieben und das war der Grund fuer den niedrigen Kaufpreis, denn die Schulden wurden mark-to-market bewertet und nicht nominal.
Ich schliesse ja nicht aus, dass es "Geschenke" und "Unregelmaessigkeiten" gab, aber nicht in der Groessenordnung (400 Mrd).
Der Hintergrund war, dass man die Deutsche Einheit in 1990 nicht auf einen Schlag aus dem Staatshaushalt finanzieren konnte (allein 110 Mrd DM Umtausch der Privatguthaben), sondern ueber externe Traeger einfach die Bilanzen so rechnete, dass man es viele Jahre auf den Staatshaushalt verteilen konnte. Bis 2015 wurden so die Kosten umgelegt:
Die Schulden der Treuhand wurden am 1. Januar 1995 in den Erblastentilgungsfonds eingebracht.
Der Fonds wurde zum 1. Januar 1995 mit einem Anfangsschuldenstand von 336 Milliarden DM (umgerechnet 171,79 Mrd. Euro) errichtet und durch den Bund verzinst und getilgt.
Der deutsche Erblastentilgungsfonds führte 1995, als Sondervermögen des Bundes, die Schulden der Treuhandanstalt und des Kreditabwicklungsfonds sowie Teile der alten Schulden der kommunalen Wohnungswirtschaft zusammen (siehe auch Kosten der deutschen Einheit). Er wurde zum 31. Dezember 2015 aufgelöst.
Quelle: Wikipedia
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