Wer hat die Schuldscheine?
Man hat bei der Treuhand und ihrer Vorgängerbehörde die Banken mit den Schuldscheinguthaben und die Genossenschaften getrennt, d.h. man hat nicht die Schulden beider gegenseitig aufgelöst.
Dann hat man in der letzten Volkskammersitzung die Zinsen von 0,5 auf über 9% angehoben.
Dann wurden die Banken verkauft und auch soweit möglich die LPG´s usw.
Da die LPS´s meist pleite waren oder wurden, musste der Bund deren Schulden übernehmen und zahlt daran bis heute ab und noch hohe Zinsen dafür.
Die Frage ist nun, wer hat die Schuldscheine und für welchen Preis?
In diesem Prüfbericht des Rechnungshofs wurde kritisiert, dass die Banken absolut viel zu billig verkauft wurden. Jedoch ich kenne niemanden, der diesen Bericht direkt vorliegen hat, auch die Verkaufsdaten sind völlig unbekannt (nach meinem Wissensstand).
Aus meiner Sicht ist genau hier der Betrug passiert. Man hat die DDR-Banken an die Banken verschenkt. Diese erhalten üppige Zinsen und Geld. Da diese völlig unter Preis erstanden wurden, bleibt beim Staat dann die Differenz aus den Schulden der LPG´s und dem zu billigen Verkaufspreis.
Jedoch ist hier vieles nebulös, spekulativ, zu viele wenn und indirekte Informationen. Daher meine ich, dass jemand als Journalist der Sache genau auf den Grund gegehen sollte. Die ganze Öffentlichkeit wurde auf Leuna und Co gelenkt, derweil in dem anderem Bereich der hauptsächliche Betrug statt fand.