Handelsblatt: Das amerikanische Außenministerium stuft den Massenmord an Christen im arab. Raum erstmals als „Genozid“ ein

azur, Freitag, 25.03.2016, 15:28 (vor 3610 Tagen) @ Dieter3442 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 25.03.2016, 15:34

Hallo Dieter,

danke. Leider ist das wohl so.

Irritierend ist zudem, dass immer davon gesprochen wird, dass "wir" an den Waffenverkäufen in Krisenregionen und der Ausbeutung der ärmsten Länder verdienen würden, und deshalb nun alles über uns ergehen lassen müssten.
Dabei wird gern unterschlagen, dass die meisten hierzulande ebensowenig über Waffenverkäufe etc. zu befinden haben, wie nur über irgend was anderes. Von wegen "wir" müssten nun, weil "wir" etwas bestimmt hätten...

Irritierend wenige wird über die seit Jahren anhaltende Christenverfolgung zu hören bekommen.

Aktuell aus dem Handelsblatt:
„What's right?" zur Herrschaft des Terrors
Christenverfolgung ist Völkermord
Datum: 25.03.2016 12:00 Uhr

Das amerikanische Außenministerium stuft den Massenmord an Christen im arabischen Raum erstmals als „Genozid“ ein. Zu Recht. Es wird Zeit, dass auch Europa begreift, was gerade wirklich passiert."

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/whatsright/whats-right-zur-herrschaft-d...

Und das hat seine Spuren nicht nur im Libanon, sondern auch hierzulande:

Politik Flüchtlinge
18.01.16
Muslimische Security verprügelt Christen im Asylheim

Christliche Flüchtlinge sind in Heimen Schikanen und Gewalt durch Islamisten ausgesetzt. Einige türkisch- und arabischstämmige Sicherheitsleute schauen nicht nur weg – sondern schlagen selbst zu."
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151104662/Muslimische-Security-verpruegel...

Und auch anderswo:
"Das unerträgliche Schweigen Europas zum Leid der Christen

Christen leiden weltweit am meisten unter Verfolgung. Aber auch als Flüchtlinge in Europa sind sie heutzutage nicht sicher vor Übergriffen und Misshandlung."
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/4950391/Das-unertraegl...

Zuvor kam schon: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4903098/Weltweite-Christenverfolgung-ha...

Kann man natürlich auch relativieren, ehe man sich zum Handeln veranlasst sieht (die bekannten Vertreter des Merkel-Flüges sind übrigens auch gegenüber anderen Flüchtlingslagern, sofern sie nicht in Griechenland sind, auffällig stumm):
"Wie Christen zur meist verfolgten Glaubensgruppe gemacht wurden
Fabian Köhler 15.01.2016
Was der Weltverfolgungsindex von Open Doors wirklich aussagt"
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47127/1.html

Warum hört man von den Oberchristen in der Politik nichts dazu? Wo haben sich Schäuble, Merkel und die unsägliche KGE dazu geäußert?

Eine weitere interessante Diskussion ist diese:

"Flüchtlinge wehren sich gegen Benimm-Flyer

Asylsuchende werfen der Luzerner Regierung vor, sie als Wilde hinzustellen und unnötig Öl ins Feuer zu giessen. In einem offenen Brief machen sie ihrem Ärger Luft."
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Fluechtlinge-wehren-sich-gegen-Benimm-Flyer-2411...

http://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5087786/%C2%ABBenimm-Flyer%C2%BB-Fl%C3%BCchtl...

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/fluechtlinge-wehren-sich-gegen-benimmflyer... "

Der Flyer ist an sich absolut harmlos, und entspricht eher den Empfehlungen in Reiseratgebern, die gegeben werden, damit es zwischen Fremde und Einheimischen reibungslos funktioniert - hier zu sehen:
https://disg.lu.ch/-/media/DISG/Dokumente/Publikationen/Flyer_Grundregeln_fuer_das_Zusa...

Es gibt auch Stimmen dazu von Arabischstämmigen, die das für notwendig erachten:

http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/5015809/Wie-kommt-der-Anti-Grapsch-Flyer-an.htm

(Es ist ja auch nicht unbekannt:
«Wir kennen dieses Phänomen aus arabischen Ländern»

Eine Horde Männer, die Frauen attackiert – das gab es in Deutschland noch nie. In arabischen Ländern wird es «taharrush gamea» genannt."

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/wir-kennen-dieses-phaenomen-aus-arabis... )

Hierzulande geht man damit ganz anders um: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.benimmregeln-fuer-fluechtlinge-odenwald-gemein...

Klar, wo käme man hin, anderen etwas vorschreiben zu wollen? Das macht man lieber gegenüber den Einheimischen.

Viele freundliche Grüße

azur

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