Das Märchen vom 'Urknall'
Der Urknall setzt voraus:
einen Raum, in dem es knallt;
eine Materie, die knallt;
physikalische Gesetze, nach denen der Knall abläuft;
einen Willen, eine Absicht, den Knall auszulösen.
Ohne diese Voraussetzungen wäre etwas aus nichts entstanden.
Aus nichts kann jedoch niemals etwas entstehen.
Wer in diesem Punkt anderer Meinung ist, möge sich von
jeglicher rational geführten Auseinandersetzung verabschieden.
Was bleibt als Lösung?
Alles, was ist, ist dies seit Ewigkeit. Ist niemals entstanden,
war schon immer da und wird immer -lediglich sich immer wandelnd -
da sein. Denn so wenig etwas aus nichts entstehen kann, so wenig
kann es sich in nichts auflösen.
Wer das für absurd hält, wird u.U. an einen Gott glauben,
der von Ewigkeit zu Ewigkeit existiert.