Mal ein Vergleich zwischen Profit und Zins
Wie man bei Firmen und Banken im Vergleich aus Geld mehr Geld macht.
Profit ist ja der Gewinn einer Firma, nachdem Geld investiert, ein stoffliche Umwandlung und daraus ein stofflicher Mehrwert geschaffen wurde, der dann noch am Markt einen entsprechend monitär ausgestatteten Intessenten findet. Nun zeigt die Erfahrung, dass in dieser Kette auch etwas schiefgehen kann und es Verluste ergeben kann.
Zins ist der Gewinn einer Bank, nachdem Geld an einen Intessenten vergeben (investiert), ohne stofflichen Umwandlung und daraus ein rein in Zahlen dargestellten Mehrwert geschaffen wurde. Nun zeigt die Erfahrung, dass der Zins mit aller erlaubten Gewalt vom Kreditnehmer eintrieben werden muss. Der Kreditnehmer muss immer erst den Zins bedienen, bevor einen Gewinn für sich selbst daraus schöpfen kann.
Im Grunde machen Firmen und Banken etwas Vergleichbares. Die Banken machen auch Gewinn, Zins genannt, nur ohne die aufwendige stoffliche Umwandlung und das Risiko des Verlustes ist im Vergleich gegenüber Firmen geringer. Außerdem sind Banken heut Systemrelevant, während es Firmen anscheinend nicht sind. Zahlen kann man nur leider nicht essen.
Drum sind Geldgeschäffte immer mit weniger Aufwand und mit geringerem Risiko behafftet. Und zum Schluss stellen immer weniger Menschen Waren her und gehen dafür ins weniger aufwendige Geldgeschäfft.
Nun ist der Zins (Gewinn aus Geldgeschäften) nur dann notwendig, wenn Geld selbst zur Ware wird. Doch ist der Zins für den Warenaustausch selbst direkt nicht zwingend notwendig. Aber wenn man alles wirtschaftlische Handeln nur dem Gelderwerb unterwirft und es dann die einzige Motivation ist, muss man sich über die jetzige Welt nicht wundern.
Und ich versteh natürlich alle Zins befürworter. Denn in einer Welt in der immer weniger Menschen zum Herstellen der stofflichen Güter benötigt werden, da von Maschinen übernommen, braucht es alternative Geldquellen. Da ist es, mit dem Geld direkt Geld zu verdienen, sehr angenehm.