Schlingel und Glaubende - Konsequenzen der EZB-Politik

Blum, D, Freitag, 18.03.2016, 15:10 (vor 3618 Tagen)3299 Views

Die erneuten Zinssenkungen der EZB sind ein Subventionsprogramm für Südeuropa. Staaten wie Deutschland, die hohes Auslandsvermögen haben, kostet das Milliarden.

"Doch wirkliche Erfolge wollen sich nicht zeigen. Die Länder des Südens kommen nicht vom Fleck." ... "Die Drogensüchtigen kamen von der Droge des billigen Kredits nicht los, weil ihnen erlaubt wurde, gegen die Schmerzen neue Drogen einzunehmen. So kann der Entzug nicht funktionieren."

"Diese Erkenntnis ist bei der EZB leider noch nicht gereift." ... "Sie hat vier neue langfristige Kredittranchen mit frisch gedrucktem Geld, sogenannte TLTROs, angekündigt, die sie Banken, wenn sie diese weiterreichen, selbst mit bis zu 0,4 Prozent verzinsen wird."

"In der Summe der Jahre seit 2008 dürfte Deutschland als Ganzes 327 Milliarden Euro verloren haben.
Umgekehrt haben die sechs Krisenländer der Euro-Zone [einen] Gesamtgewinn aus Zinssenkungen bis Ende 2015 [von] 400 Milliarden Euro [erzielt]."


Fazit:[[applaus]]

Die Schlingel der Südländer in der EZB vertauschen ihre Schulden mit unserem Guthaben und reden uns dazu noch ein, wir täten zu wenig für sie. Wir [Die politische Unter-Klasse und Pseudo-Elite] glauben das. Unsere Medien verbreiten das und der gehirnbenutzende Bürger wendet sich enttäuscht ab von diesen antideutschen, wirtschaftsfernen Politikern, die D kaputt regieren.

Diese Menschen vertreten den Gläubigerstaat D und glauben jeden Trick der Schlingel-Schuldner, deren mächtigste Vertretung in Europa die EZB darstellt.

Die weltweiten sogenannten Demokratie-Strukturen in Entscheidungsprozessen sind ja das Problem, wenn man gebetsmühlenhaft so entscheidet: die Mehrheit (der Schuldner) hat gegenüber der Minderheit (der Gläubiger) natürlich immer recht.

Da braucht es aktuell nicht mal die allerdings existente Union zwischen verschuldeten Kriegsmaschinen und Gläubiger-Militärzwergen.
Selbst ohne Gewaltanwendung oder -Androhung lässt sich D zu schlimmen Entscheidungen verführen.

Die Wahrheit hält sich glücklicherweise nicht an demokratische Mehrheiten. Das sollten wir hier im Forum stärken und nicht in Ressentiment-Abtausch geraten. Der ist nicht nachhaltig und wird woanders mengenmässig "erfolgreicher" repliziert.

Die Stärke ist hier die des guten Arguments.

Hans-Werner Sinn möchte nicht drastischere Töne anschlagen, wenn er die Repräsentationsfunktion für das ifo-Institut aufgibt, aber wir dürfen weiter darauf hoffen, dass er Klartext spricht.

Mir liegt D genauso am Herzen wie Hans-Werner Sinn. Deshalb möchte ich gerne immer wieder auf ihn verweisen. Er hat die Rückendeckung eines eher unabhängigen Think-Tanks als es z. B. das ESI ist. Und er ist seinem Verstand mehr verpflichtet als einem politischen Gremium. Intervention und Steuerung von außen macht ein System unfrei, einseitig und tendenziell unehrlich. Damit arbeitet ein solches System nicht gemeinwohlorientiert. Es gibt solche Oasen, noch, aber sie nehmen ab. Wir sind ein Bollwerk gegen die Vereinnahmung durch Partikularinteressen. Partikularinteressen zerstören jede Gemeinschaft, wenn diesen eine Entscheidungsmacht gegeben wird. Und zwar immer. Und zwar jedes Partikularinteresse.

Halten wir den freien Gehirnbenutzern also hier immer ein paar Plätze frei.

Zum Schluss noch ein anderes Klarwort zum Thema Nr. 1:

"Wird die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel der Situation noch gerecht?

SINN: Nein. Die Politik geht von irrealen Annahmen aus, bewegt sich nach Meinung ehemaliger Verfassungsrichter hart am Rande des Rechts, destabilisiert die deutsche Gesellschaft, entzweit die EU und läuft Gefahr, der Türkei eine Brechstange für den EU-Beitritt in die Hand zu geben."

PS: ich hoffe für JüKü, dass er keinen Grund mehr anführen kann, sich das Leben nehmen zu lassen. Vielleicht können wir ihm eine kleine Welt hier entwerfen, die ihn bis zum letzten natürlichen Atemzug attraktiv genug ist, sodaß er an ihr teilhaben möchte.

Blum

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It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)


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