Mußte ich natürlich drauf reagieren

helmut-1, Siebenbürgen, Freitag, 18.03.2016, 04:32 (vor 3617 Tagen) @ nereus3391 Views

Einfach nur aus Eigennutz, - denn andernfalls bekäme ich Magendrücken.

Habe an Herrn Schulmeister ("nomen est omen") einen Leserbrief geschrieben (die Kommentarfunktion hat man ja bei der FR wohlweislich schnell gesperrt).

Inhalt:

Sehr geehrter Herr Schulmeister,
mit Ihrem Artikel stellen Sie die Sache auf den Kopf. Schreibtischtäter sind nicht die anderen, sondern Sie selbst. Das hängt mit dem Verdrehen der Tatsachen zusammen. Die erste (und auch dümmste) ist bereits der Untertitel auf dem Foto. Jeder normal sehende Mensch kann erkennen, dass sich der Minister die Kopfhörer aufsetzt resp. zurechtrückt, - das hat nichts mit "Haare schön machen" zu tun.

Im selben Stil geht es weiter.

Es endet mit dem Unisono-Satz: Scheitert Merkel, scheitert Europa.
Auch das stellt die Tatsachen auf den Kopf. Es müßte wahrheitsgemäß heißen: Die einseitige, nicht mit den EU-Staaten abgesprochene Politik von Merkel bringt Europa zum Scheitern.

Warum Frau Merkel das macht, darüber kann man spekulieren, - mit humanitären Gründen hat das in Wirklichkeit wenig zu tun, - die werden als Alibi vorgeschoben.

Das geschriebene Wort in gedruckter (und seit Jahrzehnten auch in digitaler) Form war schon immer ein willkommenes Mittel, um der Öffentlichkeit die Politik nahe zu bringen, die von oben her gewünscht wird.

Ich erinnere an Julius Streicher und seinen "Stürmer". Da stand als Fußzeile immer der Spruch "Die Juden sind unser Unglück". Nun werden diejenigen, die mit der Immigrationspolitik von Merkel nicht einverstanden sind, als Unglück für Europa bezeichnet, - weil durch sie "Europa scheitern wird".

Meiner Meinung nach ist die Bewertung der Immigrationspolitik in der EU nicht das Gebiet, bei dem Sie sich profilieren sollten, da Sie offensichtlich nicht in der Lage sind, hier ausgewogen zu schreiben.

Mein Rat: Bleiben Sie bei dem, was eher Ihren Kenntnissen entspricht, nämlich der Bereich Wirtschaft. In diesem Metier (Beispiel Syriza) verfügen Sie nach meiner Einschätzung über wesentlich umfangreichere Kenntnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut N.
Siebenbürgen


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