Parteien sind ein Auslaufmodell
CDU und SPD als selbsternannte Volksparteien haben seit 1990 ungefähr die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Das durchschnittliche SPD/CDU Mitglied ist fast 60 Jahre alt. Das wird natürlich im MSM nicht berichtet. Hauptaugenmerk der sog. Volksparteien ist es, ihre Privilegien zu verteidigen. Deshalb auch die Ablehnung der AfD. Ist die AfD erst einmal an den Futtertrögen der Macht, wird sie sich genauso entwickeln, wie die derzeit agierenden Parteien. Nur noch 26% der Bevölkerung vertrauen den Parteien.
Folge: Die Wahlbeteiligung sinkt. Mit 10% der Wahlberechtigten hinter sich, wird man heute Bürgermeister einer deutschen Großstadt. Da ist Putin besser demokratisch legitimiert.
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er wählt oder nicht. Eine Wahlpflicht gibt es nicht. Das wurde bei der Erarbeitung des Grundgesetzes erwogen aber angesichts der Erfahrungen des Nationalsozialismus fallen gelassen. Man sollte sich aber klar werden, die Parteien und damit auch ihre Abgeordnete vertreten in erster Linie ihre eigenen Interessen. Warum also soll ich also wählen?
Wir brauchen kleinere antifragile Einheiten und auf dieser Ebene stärkere Mitwirkungsrechte des Einzelnen, die über das Wahlrecht hinaus gehen. Das haben wir hier schon oft diskutiert. Hierauf sollte man sich konzentrieren und nicht darauf, ein sterbendes System zu legitimieren.
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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.