Noch ein letztes Wort von mir dazu
Hallo Hannes!
Was mich "stört" und was ich aufzeigen will, das ist der (meiner Meinung nach) Irrglaube, man könnte alles Weltgeschehen über lange Zeiten planen und dann auch durchführen. Mein Eindruck ist, dass das Weltgeschehen dabei im Nachhinein so gedeutet wird, als liefe alles genau nach Plan. Ich würde von einem Konglomerat sich widerstreitender Interessengruppen sprechen, das Chaos-Management betreibt.
Zum Beispiel (fällt mir gerade ein) hat sich der USA-Einsatz in Syrien meiner Meinung nach durch John "Frankenstein" Kerry verzögert. Damals gab er ja bekannt, man werde auf eine militärische Intervention verzichten, falls Assad die Chemie-Waffen innerhalb einer Woche an die internationale Gemeinschaft übergebe. Er fügte schnell hinzu, dies "werde nicht geschehen", es wurde sogar als "rhetorische Bemerkung" bezeichnet. Ich kann mich noch gut an seinen Blick erinnern, sein schnelles umlenken und dachte gleich: jetzt hat er sich verplappert. Leider finde ich das Video der PK gerade nicht.
Die "rhetorische Bemerkung" wurde jedenfalls sogleich von den Russen aufgegriffen.
Gruß!
--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.