ein Beleg für Merkels Totengräberfunktion für die CDU
Hallo,
die letzten beiden Kommunalwahlen in Hessen waren recht dominant von Bundes/Weltpolitik überschattet. Vor 5 Jahren war es Fokushima und jetzt die Migrantenkrise.
Schaut man sich die Wahlergebnisse von 2006 an und vergleicht diese mit den derzeitigen Wahlergebnissen stellt man fest, daß es eine schleichende Tendenz weg von der CDU unter Merkel gab, was m.E. auch kein Wunder bei der fortgesetzten sozialistischen Tendenz unter Merkel ist.
Gegenüber 2006 hat die CDU ca. 27% ihres Stimmanteils verloren, von 38,5 auf 28,2%. Die SPD aufgrund des Linksrucks der CDU hat natürlich auch verloren, ca. 19% ihre Stimmanteils, also von 34,7% auf 28,0%.
Dagegen haben die Grünen gegenüber 2006 noch leicht zugelegt, ebenso wie die FDP.
Hessen bleibt also eine grüne Hochburg, was auch durch ein Ergebnis von über 10% bestätigt wird.
Meiner Ansicht nach gehören die zwar unter 3%, das sehen die Hessen und viele Bürger anderer Bundesländer allerdings anders.
Und da Merkel's CDU reichlich Platz gemacht hat im Bereich der Mitte, bzw. rechts der Mitte ist es m.E. auf Dauer unabdingbar, daß irgend eine Partei rechts der CDU diese Lücke füllt.
Insofern hat die AFD eigentlich exakt das Wählerpotenzial aufgefangen, welches Merkel als Vakuum hinterlassen hat.
Somit ist die AFD keine Protestpartei, sondern unabdingbar. Würde es sie nicht geben, würde eine andere neue Partei exakt die gleiche Funktion erfüllen.
Gruß Dieter