Die Macht der Bilder und der im Video künstlich suggerierten Peer-Group
Sorry, ich war nicht empört, war einfach nur selig, lachte, es war eine
Sommernacht und ich hupfte mit vielen anderen, viele 40 Jahre jünger als
ich, genoss das Wummern der Boxen, obwohl ich geschotterte Tanzflächen
Das glaube ich dir schon, dass du in deinem gesetzten Alter dich...
1. durch ein einzelnes Lied nicht zum Drogenkonsum animieren lässt und
2. dich mit den jungen Leuten im Video nicht mehr identifizieren kannst.
Geht mir ja auch so.
Aber bedenke die Wirkung des Videos auf Jugendliche, die sich mit den gezeigten attraktiven jungen Menschen identifizieren. Stichwort Peer-Group.
). Wer nicht leidet braucht keine Sucht, übertrieben gesagt. Wer
dauernd leidet, sollte sich verändern, wenn er kann. Kann er nicht, wird
er leider ein Suchtmittel finden, immer! Alkohol? Arbeit? Klebstoff?
Alkohol kann eine sehr gefährliche Droge sein, ich kenne/kannte mehrere Alkoholiker. Der Vater meines damals besten Freundes hat sich zu Tode gesoffen, und mein Nachbar arbeitet gerade daran: Mit 55 sieht er aus wie andere mit 90.
Beide übrigens wirklich nette Männer, um die es sehr schade ist.
Wer (seelisch) leidet, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, und da können sicher viele im Forum Erfahrungen beisteuern, hat viele Möglichkeiten, Auswege zu finden. Wichtig ist halt, dass diese Auswege
1. keine (sich selbst und andere) schädigenden Auswirkungen haben und
2. dass man später wieder ins "richtige" Leben zurück findet
(Ideal ist es, wenn dieser Ausweg sich ins "richtige" Leben harmonisch integrieren lässt)
Da gibt es schädliche und weniger schädliche oder auch unschädliche Auswege. Es kann sein, dass man sich in die Arbeit stürzt, oder ins Studium, oder in amouröse Abenteuer, oder in den Sport, oder in irgendein Hobby... sich in einem Verein engagiert... man kann auch kreativ sein: Malen, Bücher schreiben oder ungewöhnliche technische Geräte konstruieren und bauen. Oder Musik machen, Musikvideos drehen - nur bitte nicht solche!
Bei Drogen gebe ich vor allem zu bedenken, dass durch die Enthemmung die Gefahr von tödlichen Unfällen oder der Infektion mit unheilbaren Krankheiten enorm steigt.
). Wer nicht leidet braucht keine Sucht, übertrieben gesagt. Wer