(fast) niemand hat hier die Absicht, Kriegsflüchtlingen zu helfen. Das ist doch nur das Feigenblatt ...
Guten Abend, unbekannter Leser, Du schreibst richtig:
Vielleicht sollte man sich einmal ernsthaft mit dieser Idee befassen:
https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-trauminsel-101.html
...
Sicher eine von vielen Varianten, das "Flüchtlings-Problem" zu lösen. Wenn es denn gewollt wäre!
Das will der Milliardär uns vorschlagen:
' " ... Und wenn ihr Land wieder zur Ruhe gekommen ist, müssen sie wieder zurück." So eine Art Abmachung stellt er sich vor.'
Reaktion auf solche Vorschläge? Keine. Oder solche, in diesem Stil:
Bitte nicht diskutieren, der Mann provoziert uns doch nur! Oder anders gesagt, das ist doch Populismus, denn wir wissen doch, dass wir noch viel Zeit brauchen: Es gibt keine einfachen Lösungen, weil das Problem so ungeheuer komplex ist.
Ist es nicht! Man will uns glauben machen, dass das Problem ungeheuer komplex ist. Dass wir erst den Frieden in der Welt schaffen müssen, die Waffenleferungen stoppen, uns zu unserer Schuld bekennnen ... dann endlich würde sich das Ganze wie von selbst regeln.
Wir sollen glauben, das Problem wäre ganz dolle plötzlich im Herbst letzten Jahres entstanden, völlig unerwartet, und das sich entwickelnde Drama wäre ja als solches so schwer zu erkennen gewesen, es ging doch so fröhlich los ...
Außerdem hätten wir die Menschen doch nicht, einfach so, abweisen können?! Es wäre nun mal "alternativlos" ... Und nun ist es eben so wie es ist ... Wir müssen das jetzt einfach schaffen, ob wir wollen oder nicht.
Nein. Müssen wir(?) nicht. Es gibt nationales und internationales Recht, Verträge in der EU, eigentlich ganz simpel, das wird immernoch total ignoriert.
Das hätte man sich auch schon seit Jahren 'drauf vorbereiten können, das Geschehen war nicht unwahrscheinlich. Dafür kennen Staaten das Instrument der sogenannten "Planung", Krisenprävention und -Management, so wie gegen plötzliche Hochwasser, Kernkraftwerksunfälle, Seuchen ...
Noch heute hat man keinen Plan?
Das soll ich glauben?!
Für mich immer wieder der Beweis, dass die massenhafte Ansiedlung dieser Menschen in Europa das eigentliche Ziel ist, je wahlloser und chaotischer, desto besser.
Nochmal: Nicht Flüchtlinge zu retten ist aktuelle Politik, sondern: Soviel wie möglich hereinschaffen, bis Sachzwänge dies stoppen. Sie wissen, es wird praktisch kein Zurück geben, die paar Abschiebungen sind Propaganda ohne realen Wert. Höchstens, um noch ein paar Tage offenen Grenzen herauszuschinden.
Und hinterher, wenn das Ausmaß dann wirklich nicht mehr zu verbergen ist, sollen sich die Betroffenen in die Haare kriegen. Nicht die Täter werden in der Zeitung sein. Nordafrikaner werden drin sein und hiesige Eingeborene. Öffentliche Wahrnehmung kann man ja auch wieder bequem steuern, mit Facebook & Google (liefern Datenmaterial für Strategie und Taktik), mit Glotze und gleichgeschalteter Presse.
Was dieser Milliardär vorschlägt, liegt so was von auf der Hand! Ist aber nur eine von vielen Varianten, die seit Jahren schon vorbereitet hätten sein können!
Wir sollten an den Grenzen zu den Kriegsgebieten Lager bauen und unterhalten, dazu Verträge mit diesen Staaten, ... wozu gibt es Diplomaten?
Oder wenigstens bei uns im Lande (bzw. EU) straff organisierte Lager, für echte Flüchtlinge. So, wie ich es als junger Mensch bei Armee (1.096 Tage! Habe ich bei der Musterung entschieden, denn ich wollte nicht zur DDR-Grenze!) und Lehrlingswohnheim (22 Uhr war zu!), später Studentenwohnheim, ja auch als "normal" akzeptieren musste: Mit Ausgangskontrolle und festen Ausgangs-Zeiten, Rückmeldung vom Ausgang, Zimmerdurchgang, Einteilung zu Reinigung, zum Kartoffelschälen und so weiter. Das alles habe ich ertragen, ab 16 weg von Zuhause. Ich habe eingesehen, dass es so sein muss. Können Flüchtlinge, die um ihr Leben fürchten, das heute nicht?
Kann mir mal einer sagen, warum dann sofort die blöde Unterstellung "Du willst KZs!" kommt? Das hätte ich mal damals meinem Lehrmeister, um dreiviertel sechs, nach einer Stunde Gewaltmarsch ("von der KZ-Baracke"?) und Umziehen am Spind in der Lehrwerkstatt, sagen sollen: "ist ja wie im KZ hier!". Der wurde schon wegen geringerer Vergehen durchaus auch mal körperlich grob, was ich ausdrücklich nicht befürworte (Schläge).
Ich habe den Verdacht, dass wir Deutschen inzwischen so dressiert worden sind. Zu unserem Nachteil. Das Nachdenken stoppt stets an dieser antrainierten Denkblockade "KZ". Deshalb glaube ich an einen, schon lange laufenden, GROSZEN PLAN. Auch das ist eingefügt worden in diese Langzeitplanung.
Fazit: Wenn es denn "der Obrigkeit" ehrlich darum ginge, "nur" Menschenleben aus z. B. Folterdiktaturen zu retten, dann hätten wir nicht diese Katastrophe. Jawohl, Katastrophe! Nur ein Beispiel: "Untergetaucht! 130.000 Flüchtlinge in Deutschland verschwunden"). Katastrophe und ein Skandal für mich, der ich, man vergleiche, letztens einen neuen Personalausweis brauchte und wie wurde da mit mir umgesprungen! Weil ich eine Woche über die 10-jährige Geltungsdauer hinaus war!
Um Lebensrettung geht es leider überhaupt nicht. Man hat ganz anderes vor. Deshalb wird planmäßig so lange es sich verkaufen lässt der Anschein gepflegt, die Frau Doktor benähme sich angeblich so liebenswürdig "tollpatschig", weil die Arme es doch nur gut meine mit allen Määänschen ...
![[[ironie]]](images/smilies/ironie.gif)
Danke, lieber unbekannter Leser, für diese Gelegenheit, dem leider noch verbreiteten naivem Glauben an unsere Obrigkeit einen Dämpfer zu verpassen!
Der nette ägyptische Milliardär jedenfalls wird m. E. nicht in die Verlegenheit kommen, beim Wort genommen zu werden.
H.
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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.