Geopolitik kennt keine Humanität
Ich fürchte aber, man wird wieder wegschauen
Der perfide Plan, jetzt angeblich für flüchtende Syrer im Norden Syriens ein Auffanglager einrichten zu wollen, was natürlich bloß in einer Flugverbotszone geht, ist vermutlich gerade der Gesprächsstoff für die Türkei und Saudi Arabien, wenn EU (und NATO) zu den Gesprächen andackeln bezüglich der designierten Eindämmung der Europa zu ersticken drohenden Flüchtlingsflut und natürlich aus Sicht Washingtons ein neues geopolitisches Werfen der Würfel.
Warum? Weil dann eine Chance besteht, dass die Nachschub- und Handelswege für den IS und die Türkei wieder genutzt werden könnten und auf diesem Wege noch Hoffnungen bestehen blieben, Baschar al-Assad doch noch loszuwerden für eine willfährige Strohpuppe oder ein Strohpuppenparlament im Ringen um eine lukrative Geopolitik. Selbst wenn das nicht gelingt, ist es Washington sicher immer mal lieber, Syrien in Dauer-Destabilisierung zu halten, als zu starken russischen Einfluss zuzulassen.
Denken wir zurück an Syrien, was dank westlicher Einflüsse bei No-Fly-Zones passiert. Und achten wir mal darauf, ob auch bloß ein verfluchtes deutschen Systemmedium nicht auf den Zug mit aufspringt, Russlands militärischen Einfluss und die Hoffnung auf einen schnellen Friedensprozess zu unterminieren für ein angeblich alternativloses humanitäres Projekt.
In allen Leitartikeln und Berichten und Kommentaren werden sie schreiben, dass Russland einfach nicht mehr fliegen darf. Und die Scharen von unpolitischen tagesschau-Konsumenten werden beipflichtend mit dem Kopf nicken.
Die Geo- und Flüchtlingspolitik ist voller Lügen. Man gewöhnt sich am besten daran, dass man bei Geopolitik die Wahrheit niemals zu sehen kriegt.
Gruß
stocksorcerer