Gab es fremdenfeindliche Anschläge, für die es konkrete Hinweise oder wenigstens Gerüchte gibt, dass es false-flag war?
Oben sagst Du noch, daß dieses Risiko zu hoch sei, um sich dann danach zu
wundern, daß man offensichtlich dieses Risiko NICHT scheut.
Mir ist klar, was Du meinst: Warum sollten "Verfassungschutz", etc. das Risiko scheuen, rechte Anschläge unter falscher Flagge zu faken, während sie das Aufdeckungs-Risiko bei NSU eingegangen sein könnten.
Vielleicht sind sie einfach in die NSU Sache reingerutscht. Irgendein B3-besoldeter Abteilungsleiter hat die falsche Entscheidung getroffen, dass man 2 V-Leute namens Uwe für Türkenmorde verantwortlich machen soll. Und jetzt kommt man nicht mehr aus der Sache raus, und muss sogar unschuldige Zeugen umbringen.
Wir bringen wir denn jetzt die beiden Thesen zur Deckung?
Wagen sie es nun oder wagen sie es nicht?Ich halte dagegen.
Sie wagen es, weil sie nichts zu befürchten haben.
Im Notfall heuern sie Killer an.
Man sollte diese Ungeheuerlichkeiten gedanklich berücksichtigen, wenn man
eine Analyse zu diesem Staatsgebilde entwirft.
Gibt es einen Anschlag auf Migranten, der gerüchteweise ein false-flag Anschlag von Migranten-Befürwortern oder von Geheimdiensten gewesen sein soll? Ich habe konkrete Gerüchte darüber noch nie gehört. Würde mich interessieren.
Bernd Borchert
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