Risiko? Ja oder nein.

nereus, Dienstag, 23.02.2016, 10:58 (vor 3641 Tagen) @ BerndBorchert3977 Views

Hallo Bernd!

Du schreibst: Stell Dir vor, es käme raus, dass ein V-Mann des sogenannten Verfassungsschutzes ein Flüchtlingsheim in Brand gesteckt hätte. Das würde diese Republik erschüttern. No?
Deshalb halte ich das eher für unplausibel.

OK, das lassen wir jetzt mal so als Argument stehen.

Ich wundere mich sowieso, dass man beim NSU-Fall dieses Risiko eingegangen ist. Was hat hat man davon, dass man ein paar Morde unter türkischen Obsthändlern verdeckt (ein Rechnung wurde nicht bezahlt und das hat sich dann aufgeschaukelt, so stell ich mir das vor ...)? und dann dafür eigene Leute umbringen musste (die "Uwes") und jetzt im Nachhinein Zeugen umbringen muss, um die Spuren zu verwischen. Ein gigantisches Risiko in dem Sinne: wenn das raus kommt! Wofür ist man das eingegangen?

Damit hast Du Dir eigentlich gerade selbst die Beine weggezogen. [[zwinker]]

Oben sagst Du noch, daß dieses Risiko zu hoch sei, um sich dann danach zu wundern, daß man offensichtlich dieses Risiko NICHT scheut.

Wir bringen wir denn jetzt die beiden Thesen zur Deckung? [[zwinker]]
Wagen sie es nun oder wagen sie es nicht?

Ich halte dagegen.
Sie wagen es, weil sie nichts zu befürchten haben.
Im Notfall heuern sie Killer an.
Man sollte diese Ungeheuerlichkeiten gedanklich berücksichtigen, wenn man eine Analyse zu diesem Staatsgebilde entwirft.

mfG
nereus


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