Mich stört die Haltung der Kirchen zur den Armuts-Flüchtlingen auch. Wo sehen sie die Grenze? bei 50 Millionen Migranten?
oder 3000 Millionen? soviele durch Armut betroffene Menschen gibt es aktuell schätzungsweise.
Aber was sollen die Kirchen machen? sich gegen Hilfe/Unterstützung aussprechen? und damit gegen ihr Selbstverständnis/Neues Testament?
Allerdings finde ich auch, so wie Du: die Kirchen könnten sich auch mal in die Lage ihrer "Schäflein" versetzen. Deren Vorbehalte gegen die Massen-Immmigration sollten ernst genommen werden.
Beachten: die Kirchen in Deutschland sind Teil des Staates, via Kirchensteuer. Was der Staat vorgibt, machen die Kirchen mit. Sogar anti-christliche Regimes (Nazi, DDR) wurden in Deutschland von den Kirchen nicht nur geduldet, sondern es wurde kooperiert und es wurden Kompromisse eingegegangen.
Für mich persönlich sind mein Volk (das deutsche) und meine Religionsgemeinschaft (Kath. Kirche) zwei erhaltenswerte Gruppen. Wenn die eine Gruppe (das deutsche Volk) durch die Immigranten weiter zerstört wird, und die andere Gruppe (kath. Kirche) das unterstützt, ist das für mich ein ärgerlicher Zwiespalt: Die eine in der Schrumpfung befindliche Gruppe (Kirche) hackt auf die andere (Volk) ein.
Bernd Borchert