Hat nicht viel mit dem Bericht zu tun
Wer schon einmal miterlebt hat, wie in einem Dorf gefühlte 1000 Rüden Tag
und Nacht durchdrehen, weil eine Hündin läufig ist, der weiss, was ich
meine. Da kriegst du Gewaltphantasien ...
Unterscheiden wir mal zwischen Stadt und Dorf. Der Bericht handelt von einem Mitglied des Stadtrates. Die freilaufenden Hunde sind in den Städten bereits am Aussterben, - weil sie regelmäßig eingefangen werden. Die verbleibenden Hunde sind in Grundstücken eingesperrt, kein Hundebesitzer läßt diese freilaufen, weil er riskieren muß, dass auch sein Hund eingefangen wird, - trotz Marke. Durch die Marke aber ist der Besitzer zu eruieren und er wird mit einem Ordnungsgeld bestraft.
Auf dem Dorf gibts natürlich noch freilaufene Hunde, meist von den Schäfern. Nur: Wenn ich eine Hündin hätte, dann würde ich die, wenn sie läufig ist, in einen Schuppen über Nacht einsperren. Schließlich möchte ich ja auch schlafen und nicht von den Hunden vorm Tor gestört werden. Allerdings sind die wenigsten Bauernhöfe mit Hündinnen bestückt, die meisten haben Rüden.
Auch ich habe mehrere Hunde auf meinem Lagerplatz, - aber erst, seitdem ich die Hündinnen abgeschafft habe, ist Ruhe zwischen meinen Rüden eingekehrt. Vorher hatten sie sich genügend in der Wolle und ich mußte öfters den Tierarzt zum Flicken der Wunden holen.
Es gibt Leute, die sich mit Zuchthunden abgeben, - die brauchen zwangsläufig Hündinnen. Aber die wohnen meist außerhalb von der Stadt/Dorf, meist mit genügend Abstand zum nächsten Anwesen.
Aber das, was der Stadtrat von sich gegeben hat, ist so ein eklatanter Unsinn, dass es kracht.