Der amerikanische Mittelstand hat hohe Einbußen zu verkraften.
Moin moin Weiner,
danke für deinen Beitrag. Aus dieser Perspektive habe ich die Entwicklung noch nicht gesehen.
Ob man so etwas planen kann oder ob es der debitischen Entwicklung geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen. - Es könnte auch eine Mischung aus Flucht vor der Realität und bewusster Reaktion durch Soros und Co. auf die aktuelle Lage sein.
Was sind die Ursachen für diese
dramatische Zunahme der Sterblichkeit - die gegenläufig ist zum Trend in
anderen entwickelten (westlichen) Nationen, also einmaliges Kennzeichen
der USA? Deaton and Case nennen an erster Stelle Drogen und Selbstmord.
Einige andere Krankheiten nehmen ebenfalls zu (z.B. Leber, also
Ernährung!). Parallel beobachtete man erhöhte Fallzahlen bei
psychiatrische Einweisungen, Schmerzsyndromen, allgemeiner
Arbeitsunfähigkeit. Die eigentlichen Ursachen werden in der
wirtschaftlichen Entwicklung vermutet (niedere Löhne, Arbeitslosigkeit,
finanzielle Unsicherheit, fehlende Heilbehandlung bzw. gesundheitliches
Monitorung). Kurz: die (weißen!) USA sind krank …
Vor kurzem habe ich gehört oder gelesen, dass der amerikanische Mittelstand eine Einkommenseinbuße von 700 $/Monat im Vergleich zum Durchschnittseinkommen von vor 41 Jahren (ca. 1975) hinnehmen muss. Quelle unbekannt.
Hellmeyer von der Bremer Landesbank schrieb mehrfach, dass trotz sinkender Arbeitslosigkeit die Partizipationsrate der Arbeitnehmer in den USA auf einen Stand wie in siebziger (?) Jahren gefallen ist.
VG Vatapitta
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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/