Bauhandwerk und Industrie reiben sich die Hände, die Dummen sind .....

Dieter, Samstag, 13.02.2016, 16:59 (vor 3652 Tagen)4629 Views

Hallo,

die Bauindustrie sowie das Bauhandwerk in Deutschland geht einem Boom entgegen.

Unsere Tageszeitung vermeldet z.B. daß allein in unserem Kreisgebiet (in OWL) innerhalb der nächsten 3 Jahre ca. 11.000 zusätzliche Neubauwohnungen aufgrund der Migrantenströme benötigt werden.

Nehmen wir einmal an, daß Sozialwohnungen gefördert werden, wenn sie unter 2.000 Euro/qm kosten, kann man also von durchschnittlichen 1.800 Euro/qm Herstellungskosten ausgehen.
Nehmen wir eine mittlere Größe von 75qm an x 1.800 Euro x 11.000 macht ein Bauvolumen von ca. 1,5 Mrd. Euro, allein in unserem Kreisgebiet.

50% der Baukosten dürften Lohnkosten sein, was in etwa 15 Millionen Arbeitsstunden sind, bei ca. 3.500 zusätzlichen Arbeitsstellen für 3 Jahre, alles nur in unserem Kreis.

Gleichzeitig wird vermeldet, daß Bauland fehlt, um überhaupt genügend Neubauten bauen zu können. Städte und Gemeinden sind aufgefordert zusätzliche Flächen zum Zwecke der Bebauung auszuweisen, und zwar ohne große bürokratische Hürden.

- und es ist zu befürchten, daß mein verhaßter Staat erhebliche Steuermehreinnahmen aus der notwendigen Bautätigkeit generiert.

gruselig. Baupreise werden weiter anziehen, innerstädtische Grundstücke und Baulücken sind jetzt schon Mangelware, Investoren suchen verzweifelt nach Grundstücken, und dann kommt noch die staatliche Anforderung für Migranten Wohnraum zu schaffen statt Zelten und Notunterkünften.

Da aber die Facharbeiter im Handwerk fehlen, werden die geforderten Neubaumengen vermutlich nicht erreicht, was die Mieten weiter in die Höhe treiben läßt.

Gruß Dieter


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