Erstaunlich, dass sich in diesem Börse- & Wirtschaftsforum kaum einer über die ökonmischen Folgen eines BGE im Klaren ist
Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Einführung eines
Grundeinkommens:
http://yougov.de/news/2016/02/11/mehrheit-halt-bedingungsloses-grundeinkommen-grund/Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil der Befürworter von 16 auf 27
Prozent. Weitere 26 Prozent finden das Grundeinkommen prinzipiell gut,
zweifeln jedoch an der Finanzierbarkeit.
Oooch nö, das wird Mario Draghi schon richten...
Die ökonmischen Folgen:
Sobald das BGE da ist, vorausgesetzt natürlich, dass es für ein Existenzminimum ausreicht, wird kaum noch jemand für GELD arbeiten wollen, sondern z.B.
- für eine Wohnung, die er sich mit dem BGE nicht leisten könnte
- für ein Auto oder Ausstattung, die er sich mit dem BGE nicht leisten könnte
- für Urlaube, die er sich mit dem BGE nicht leisten könnte
- für eine Jagdlizenz
- für ein Krankenhaus, das er sich mit dem BGE nicht leisten könnte
- für eine Baulizenz oder ein Grundstück am See
- für Gefälligkeiten jeder Art
- kurz: Für alle Statussymbole oder alles, was als Statussymbol fungieren kann.
Geld wird seinen Wert als Gegenleistung für die geleistete Arbeit, den es heute schon zunehmend einbüsst, weiterhin verlieren.
Statt dessen werden Gegenleistungen im informellen Bereich erbracht werden müssen.
Für alle, die am Wirtschaftsprozeß nicht teilnehmen gilt ein erweiterter Senorenheimstatus: Satt und sauber, das wars dann aber auch.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc